29.04.2021 - International

REFLECTION von Yngve Gasoy-Romdal
Jetzt auf YouTube

Kreativität ist eine Eigenschaft, welche Künstler*innen auszeichnet. In den letzten Monaten hat man davon so einiges gesehen und gehört. Vieles davon war gut, manches weniger, das eine oder andere schlichtweg peinlich.

Musicalstar Yngve Gasoy-Romdal gehört zu ersterer Kategorie. Da er wegen des Kultur-Lockdowns ebenfalls nicht auf die Bühne durfte, hat er sich etwas Sinnvolles für die spielfreie Zeit überlegt und für seine Tochter und Frau Leah einen Musik-Kanal mit selbst komponierten Stücken erstellt. Von so manchen Leuten kam dann der Tipp, er solle mit einem eigenen YouTube Kanal starten und dort die Musiknummern veröffentlichen, damit andere sie auch hören können. „Es macht so viel Spaß und Freude einfach zuhause zu träumen und Musik zu machen. Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem Hobby eigene Musik zu machen ein Ventil gefunden habe und in dieser für uns alle sehr schwierigen Zeit, vielleicht ein bisschen Freude und Trost schenken kann. Die Musik kommt vom Herzen und es würde mich glücklich machen, wenn viele meinen Kanal abonnieren würden.“, so der Künstler.

Die Musikstücke sind ganz wunderbar und laden zum Träumen und Meditieren ein. Eine Empfehlung für alle, die von der derzeitigen Situation genervt, vom Alltag gestresst sind und entspannen möchten, egal ob alleine, zu zweit oder auch mit der Familie.

https://www.youtube.com/channel/UCfEYTYDLRepRKg0bapTOypw

21.04.2021 - Festspielhaus Neuschwanstein/ Deutschland; Füssen

Erneute Verschiebung der Welturaufführung
von Ralph Siegels

ZEPPELIN - Das Musical

Die Welturaufführung von Ralph Siegels Musical „Zeppelin“ wird aufgrund der beschleunigten Ausbreitung des Corona-Virus sowie der verschärften Anti-Corona-Maßnahmen auf den 16. Oktober 2021 verschoben. Bereits gekaufte Zeppelin-Tickets behalten ihre Gültigkeit. Neben 24 Terminen im Oktober und November 2021 startet das Festspielhaus schon jetzt den Vorverkauf für weitere Aufführungen von „Zeppelin“ im Mai, Juni und Juli 2022.

Festspielhaus Neuschwanstein-Füssen (c)Festspielhaus Management GmbH

Die Welturaufführung im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen war ursprünglich für den 26. November 2020 geplant und wurde dann auf den 10. Juni 2021 verschoben. „Wir befanden uns in den letzten Wochen und Monaten in einem permanenten Abwägungsprozess, ob eine Premiere im Juni möglich sein würde oder nicht. Die unterschiedlichen Signale aus der Politik zwischen Lockdown und Lockerung versetzten uns im Theater in einen permanenten Spannungszustand zwischen Hoffen und Bangen. Inzwischen kristallisiert sich leider heraus, dass im Juni und Juli keine Aufführungen möglich sein werden. Darüber hinaus ist unter den aktuellen Risiken und Unsicherheiten auch eine geregelte Probenarbeit für ein Mammutprojekt dieser Größenordnung undenkbar“, erklärt Theaterdirektor Benjamin Sahler. „Zuletzt geht es bei dieser Entscheidung auch nicht ausschließlich um die Frage, was unter maximaler Ausreizung gesetzlicher Spielräume vielleicht doch noch möglich wäre, sondern ganz real um die Gesundheit der Besucher und der Künstler, die bei uns natürlich an erster Stelle steht. Schweren Herzens haben wir darum die Reißleine für den Juni-Termin gezogen. Wir bedauern diesen Schritt sehr, die Umstände lassen uns aber keine andere Wahl, denn ein weiteres Herauszögern dieser Entscheidung wäre auch gegenüber unseren Künstlern und gegenüber unserem Publikum unverständlich. Ralph Siegel, das gesamte Zeppelin-Team und ich sind aber dank der Testungen und Impfungen, die immer mehr an Fahrt aufnehmen, optimistisch, dass dies die letzte Verschiebung für unsere Musicalpremiere sein wird und wir im Oktober dann unter deutlich verbesserten Rahmenbedingungen eine glanzvolle Welturaufführung feiern können. Um sicher zu gehen, dass es dann auch wirklich klappt, geben wir für die Termine in diesem Jahr erst einmal nur ein Drittel der Tickets in den Verkauf – und stocken auf, wenn die Lage es zulässt. Auf diese Weise werden die Oktober und November Aufführungen auch dann stattfinden können, wenn es noch Beschränkungen bei den Besucherzahlen gibt.“

„Es ist zum in die Luft gehen, aber unser Zeppelin wird fliegen – und das werden wir hoffentlich endlich erleben.“ Ralph Siegel

Mit der einst 2018 geplanten Aufführung in Duisburg sowie den Premierenplänen 2020/2021 in Füssen erlebt der Zeppelin-Komponist, -Texter und -Produzent Ralph Siegel bereits zum dritten Mal die Verschiebung seines „Lebenstraums“: Sein Musical über den Pionier der Luftschifffahrt, dem berühmten Grafen Zeppelin, sowie den letzten Flug der Hindenburg live auf der Bühne zu erleben.

Ralph Siegel mit Zeppelin im Festspielhaus Neuschwanstein (c) Klauke-PR

 „Ich bin letztes Jahr 75 geworden, mein Freund und Autor des Musicals, Hans Dieter Schreeb, wird im Juli 83 Jahre alt“, erzählt Ralph Siegel, „da macht man sich bei solchen Verschiebungen auch schon Gedanken, ob wir irgendwann alle noch fit genug bleiben. Es ist zum in die Luft gehen, aber der Zeppelin wird fliegen – da bin ich mir sicher! Wir haben fünf Jahre daran gearbeitet und alles an Liebe, Kraft und Können für dieses historische Thema aufgebracht. Ein Musical für alte und junge Zuschauer weltweit – spannend und unterhaltend – mit einem fantastischen Bühnenbild und Regisseur Benjamin Sahler samt grandiosen Darstellern, denen ich von ganzem Herzen jetzt schon danke.“

Ralph Siegel hat für die Umsetzung seiner Musical-Vision im Festspielhaus selbst die Rolle des Produzenten übernommen. „Für den Zeppelin habe ich alle Kraftreserven aufgebracht und mobilisiert, denn ein Musical dieser Größenordnung, liegt eigentlich jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten. Ich hafte also mit meinem Privatvermögen“, so Ralph Siegel und weiter. „Ich glaube so fest daran und mir geht es ja Gott sei Dank noch einigermaßen gut – trotz der katastrophalen Situation in unserem Beruf. Sorgen mache ich mir um all die Menschen, die so ein Musical erst möglich machen: Die vielen Freiberufler, vom Bühnenbauer, über Kostümschneider bis zu Tonmeistern, die Mitarbeiter vom Festspielhaus Neuschwanstein und natürlich die Darsteller auf der Bühne. Diese sind teilweise seit über einem Jahr ohne Beschäftigung. Das zehrt trotz staatlicher Hilfen und den dankenswerten Möglichkeiten der Kurzarbeit nicht nur am Geldbeutel, sondern vor allem an der Psyche.“ 

„Am 7. März 2020 hatten wir die letzte Musical-Aufführung auf unserer Bühne“, erläutert Sahler. „Wir haben das Festspielhaus in den letzten Jahren auf einen sehr guten Weg gebracht. Mit unseren erfolgreichen Eigenproduktionen hatten wir die Besucherzahlen verdreifacht und zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Wir haben ein eigenes Ensemble aufgebaut und auch wirtschaftlich endlich die Voraussetzungen für weitere erfolgreiche Jahre am Festspielhaus Neuschwanstein geschaffen. Mit der Welturaufführung von ‚Zeppelin‘ wollten wir diese Erfolgsgeschichte fortschreiben. Die erneute Verschiebung schmerzt uns alle sehr, denn nichts ist für uns Theatermacher trauriger als eine Bühne ohne Kunst. Aber Jammern nützt nichts und wir arbeiten weiter mit voller Energie an der künstlerischen Planung und Umsetzung des Musicals. So sind die Bühnenbilder schon im Bau und die Kostüme bereits fertiggestellt. Im Mai beginnen die geplanten die technischen Einbauten auf unserer Bühne.“

Sahler übernimmt bei „Zeppelin – Das Musical“ selbst die Regie. Der Theaterleiter wurde für seine Inszenierung von „Ludwig² – das Musical“ 2017 mit dem Musical1-Award ausgezeichnet. Auch seine Neuinszenierung von „Die Päpstin“ sorgte deutschlandweit für Aufsehen.

„Man muss nur wollen und daran glauben. Dann wird es gelingen.“ Ferdinand Graf von Zeppelin

Zeppelin-Das Musical (c) Dominik Sporer Ludwigs-Festspielhaus-Füssen

Mit „Zeppelin – Das Musical“ darf sich das Publikum auf eine Mischung aus bester Unterhaltung, zeitkritischem Blick auf die Historie und hoch emotionaler Dramatik freuen. „Zeppelin“ ist Melodram und Mysterium – dargeboten in beeindruckenden Bühnenbildern und aufwendigen Kostümen auf einer der größten Musicalbühnen Europas sowie mit einem herausragenden Cast von Musicaldarstellern wie Kevin Tarte, Uwe Kröger, Gayle Tufts, Siegmar Solbach, Hannes Staffler, Mathias Edenborn, Friedrich Rau, Stefanie Gröning, Kristin Backes, Sandy Mölling und vielen anderen.

Das Musical verknüpft die Geschichte über den Pionier der Luftschifffahrt, den berühmten Grafen Zeppelin, mit dem letzten Flug der Hindenburg. Der Absturz des Luftschiffes LZ 129 ‚Die Hindenburg‘ gilt als einer der tiefgreifendsten Momente in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und hat sich in die Köpfe der Menschen weltweit eingebrannt. Das Musical spannt einen dramatischen Bogen von der Geschichte des visionären Konstrukteurs Graf Zeppelin, seinem unbeirrbaren Glauben an die Technik und der Liebe zu seiner Frau Bella, bis zum dramatischen Ende der Hindenburg und dem damit verbundenen Ende einer Ära. Fesselnde und berührende Geschichten gehen Hand in Hand mit eindrucksvollen Songs und Melodien.

Alle Spieldaten, Tickets und weitere Informationen gibt es unter: www.das-festspielhaus.de.

(c) Petra Moser

21.04.2021 - Landestheater Linz/ Oberösterreich
Präsentation des Spielplans des Landestheater Linz
Saison 2021/ 2022

Unter dem Motto NATUR UND KUNST präsentierte Intendant Hermann Schneider seine sechste Spielzeit am Landestheater Linz. Gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner, Schauspieldirektor Stephan Suschke, Tanzdirektorin Mei Hong Lin, der Künstlerischen Leiterin der Sparte Junges Theater Nele Neitzke und dem Künstlerischen Leiter Musical Matthias Davids werden in der Spielzeit 2021/2022 39 Neuproduktionen gezeigt − darunter sieben Uraufführungen, vier Österreichische Erstaufführungen und eine Deutschsprachige Erstaufführung. Hinzu kommen zehn Wiederaufnahmen.

Sparte MUSICAL:
Mit gleich fünf Premieren und zwei Wiederaufnahmen wartet die Sparte Musical auf. Das Musicalensemble eröffnet die kommende Spielzeit mit der Deutschsprachigen Erstaufführung des Hit-Musicals Wie im Himmel (Regie: Matthias Davids). Schwedens wohl bekanntester, vielfach preisgekrönter Film wurde durch Drehbuchautor Kay Pollak selbst und den Komponisten Fredrik Kempe zu einem bewegenden Musical umgeschrieben.

Priscilla (c) Barbara Palffy

Stephan Elliotts Film Priscilla – Königin der Wüste war ein Überraschungshit und wurde 1995 mit einem Oscar ausgezeichnet. In der Musicaladaption erklingen zahlreiche Disco-Superhits – von „It’s Raining Men“ der Weather Girls über Tina Turners „What’s Love Got To Do With It“ bis hin zum Village-People-Knaller „Go West“. Glitzerkostüme, große Herzen und Hits am laufenden Band! Regie führt Christoph Drewitz.

Mit Titanic erwartet das Publikum ein zeitloses Bühnenwerk mit beeindruckenden Ensemblenummern und großorchestrierter Musik. Die Broadway-Produktion erhielt fünf Tony Awards, darunter auch Bestes Musical.

Fanny und Alexander (c) Robert-Josipovic

Uraufführung:
2016 schrieben die Norweger Gisle Kverndokk und Øystein Wiik für das Landestheater Linz das mehrfach preisgekrönte Musical In 80 Tagen um die Welt. Dieses Mal adaptierten sie Ingmar Bergmanns berühmte Familiengeschichte Fanny und Alexander zu einem Musical (Regie: Matthias Davids).

Unter dem Motto „Jugend spielt Musical“ bringt die Sparte Musical in Kooperation mit dem Jungen Theater ein Stück für und mit Jugendlichen. Für das Musical GRIMM! (Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf) werden bei einem Casting im Herbst 2021 jugendliche Darsteller*innen ab 12 Jahren gesucht, die unter Anleitung eines professionellen Teams (Regie: Heidelinde Leutgöb) singen, tanzen und spielen.
Auch die Band besteht aus jungen Musiker*innen, die gemeinsam mit dem OÖ. Musikschulwerk zusammengestellt werden.

LIEDER FÜR EINE NEUE WELT (c) Reinhard Winkler

Des Weiteren darf man sich auf die Wiederaufnahmen von Piaf und Lieder für eine neue Welt freuen.

Matthias Davids, Künstlerischer Leiter der Sparte Musical: Reisebeschränkungen sind so was von 2020/21! In der neuen Spielzeit geht‘s mit Volldampf auf eine 5-Sterne-Musicalrundreise: zuerst in das kleine schwedische Dorf Lysåker, von dort ins schöne Wien, mit dem Bus quer durch die Hitze Australiens, dann mit der Titanic Richtung New York (bitte Schwimmwesten mitbringen) und schließlich wieder zurück nach Schweden, diesmal ins schöne Uppsala. Reiseempfehlung! Buchen Sie jetzt!“

Pressekonferenz (c) Petra Moser


Die Musicalpremieren im Überblick:

WIE IM HIMMEL (DSE)
MUSICAL VON KAY POLLAK, CARIN POLLAK UND FREDRIK KEMPE
Ab 11. September 2021 | Großer Saal Musiktheater

Musikalische Leitung: Juheon Han
Inszenierung: Matthias Davids


PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE (ÖE)
MUSICAL VON STEPHAN ELLIOTT UND ALLAN SCOTT
Ab 12. Dezember 2021 | Großer Saal Musiktheater

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich

Inszenierung: Christoph Drewitz

TITANIC
MUSICAL VON MAURY YESTON UND PETER STONE
Ab 6. Februar 2022 | Großer Saal Musiktheater
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung und Choreografie: Simon Eichenberger

FANNY UND ALEXANDER (UA)
MUSICAL VON GISLE KVERNDOKK UND ØYSTEIN WIIK
NACH DEM FILM VON INGMAR BERGMAN

Ab 9. April 2022 | Schauspielhaus

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung: Matthias Davids

JUGEND SPIELT MUSICAL
GRIMM! DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON ROTKÄPPCHEN UND IHREM WOLF

MUSIK VON THOMAS ZAUFKE

TEXT VON PETER LUND | 12+
Ab 10. Juni 2022 | BlackBox Musiktheater
Inszenierung: Heidelinde Leutgöb

Wiederaufnahmen
LIEDER FÜR EINE NEUE WELT
(SONGS FOR A NEW WORLD)

MUSIK UND GESANGSTEXTE VON JASON ROBERT BROWN
In Planung | Großer Saal Musiktheater
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung, Choreografie, Bühne: Simon Eichenberger

Piaf (c) Reinhard Winkler

PIAF
MUSICAL VON PAM GEMS
Ab 18. September 2021 | Großer Saal Musiktheater

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich

Inszenierung: Matthias Davids

Text, Pressemeldung: Landestheater Linz

 

 

 

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