COUNTDOWN

Kinostart Österreich: 31. Jänner 2020
Im Verleih von Constantin Film

Produktionsland/ Jahr: USA 2019
Drehbuch: Justin Dec
Regie: Justin Dec
Darsteller*innen: Elizabeth Lail, Peter Facinelli, Jordan Calloway, Talitha Bateman
Musik: Danny Bensi, Saunder Jurriaans
Laufzeit: 92 min.
FSK: 12

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, deine Tage wären gezählt? Mit dem Horrorthriller COUNTDOWN kommt ein Genre-Highlight des Jahres ins Kino!

Die Story:
Eine App, die Deinen Todeszeitpunkt voraussagt? Kann doch nur ein Fake sein! Denkt anfangs zumindest die junge Krankenschwester Quinn (Elizabeth Lail), als sie diese runterlädt und ungelesen die Nutzungsbedingungen akzeptiert. Ausprobieren kann man es ja mal. Während ihren Freunden noch Jahrzehnte Lebenszeit bleiben, zeigt Quinns Display etwas anderes an: Nur noch drei Tage zu leben und der Countdown läuft! Schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Quinn erfährt von ersten Todesfällen unter den Nutzern und eine unheimliche Gestalt scheint, sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Immer verzweifelter versucht sie, hinter das Geheimnis der mysteriösen App zu kommen. Als sie Matt (Jordan Calloway) kennenlernt, dessen Zeit ebenfalls abläuft, wollen beide gemeinsam ihren Todes-Countdown stoppen – zwei Tage, ein Tag, eine Stunde…

In der Hauptrolle ist Elizabeth Lail zu sehen, die zuletzt in der erfolgreichen Netflix-Serie „You – Du wirst mich lieben“ begeisterte. Für Regie und Drehbuch zeichnet Justin Dec verantwortlich.

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Verlosung bis 10.2.2020:

*
2x Handy Knopf

                 © 2019 Universum Film GmbH

JUDY

Kinostart Österreich: 2. Jänner 2020
Im Verleih von Universal Pictures International Austria GmbH

Produktionsland/ Jahr: USA/ GB 2019
Drehbuch: Tom Edge
Produzent: David Livingstone

Regie: Rupert Goold

Darsteller*innen:
René Zellweger, Finn Wittrock, Rufus Sewell, Michael Gambon, Jessie Buckley, Darci Shaw, Richard Cordery, Bella Ramsey, Lewin Lloyd, Gemma-Leah Devereoux, Andy Nyman, Royce Pierreson, John  Dagleish, Gala Weiss, Fenella Woolgar, Gus Barry
Musik: Gabriel Yared
Laufzeit
: 118 min.

FSK: 10

Somewhere Over The Rainbow" wartet leider nicht immer nur ein Topf voll Gold. Judy Garland musste bereits in Kindheitstagen die Schattenseiten der Glitzerwelt Hollywoods kennen lernen. Das Bühnenstück „End Of The Rainbow“ aus der Feder von Peter Quilter liefert die Vorlage zu Rupert Goolds filmischer Aufarbeitung der letzten Jahre des einstigen Kinderstars.

Die Story:
Nichts ist geblieben von dem Glanz der jungen Jahre, verflogen der Erfolg. Der Preis den Judy Garland dafür zahlen muss, ist verheerend hoch. Mit ihren Kindern lebt sie zumeist in Hotels, auch finanziell sieht es längst alles andere als rosig aus. Sie rettet sich von Auftritt zu Auftritt in eher mittelmäßigen Clubs um einigermaßen über die Runden zu kommen. In Hollywood kräht kaum mehr ein Hahn nach ihr, ihre Alkohol und Tablettensucht machen ihr schwer zu schaffen und als ihr Ex-Mann das einstweilige Sorgerecht für ihre Kinder erhält, muss sie jeden Strohalm nehmen, der sich ihr bietet. Da kommt das Angebot des britischen Theaterproduzenten Bertrand Delfont gerade recht. Auch wenn eine fünfwöchige Konzertreihe im Londoner Talk of the Town nicht mit der Carnegie Hall zu vergleichen ist, Garland benötigt Geld um ihrem Leben wider Stabilität zu verleihen, nur so kann sie ihre Kinder wieder sehen. Auch fernab von Hollywoods Dunstkreis scheint ihr Hang zu Alkohol und Tabletten ungebrochen. Die Konzertreihe wird für alle Beteiligten zu einem Drahtseilakt, Garland trinkt zu viel und strapaziert die Nerven von Delfont (überragend geduldig, Michael Gambon) und dessen Assistentin Rosalyn Wilder (aufstrebend, Jessie Buckley) bis aufs Äußerste. 

JUDY zeigt eine andere, eine weitaus weniger schillernde Seite. Der Preis für Ruhm in Hollywood scheint unermesslich hoch, dem Druck vermögen manch Erwachsene nicht stand zu halten, wie es Garland damit ergangen sein muss, lässt sich nur erahnen, immerhin drehte sie bereits im zarten Alter von zwei Jahren für MGM. Im noch jungen Alter von gerade mal 47 Jahren musste Garland ihre Reise über den Regenbogen antreten. An ihrem Filmvermächtnis dürfen wir uns heute noch erfreuen. Es gibt wohl kaum wen, der nicht mit den Abenteuern Dorothys vertraut ist.  Garland hat Generationen geprägt und ist dabei selbst unter die Räder Hollywoods geraten.

Renée Zellweger brilliert als gefallene Hollywoodgröße mit erstaunlich wandlungsfähigen Sangeskünsten. Bei den 77. GOLDEN GLOBE® Awards wurde Zellweger für ihre beeindruckende schauspielerische Leistung mit der begehrten Trophäe als Beste Hauptdarstellerin (Drama) ausgezeichnet. Nach sieben Nominierungen und drei Auszeichnungen hält sie nun ihren vierten GOLDEN GLOBE® Award in den Händen.

6 von 6 Sternen:    
                                                          Kritik: Martin P. Ganeider

Verlosung beendet:

*
Gewinne eine private Gesangsstunde mit dem Gesanglehrer und Vocal Coach Andreas Lunatis (www.gesangsunterricht.at)

© 2020 eOne Germany


CATS

Kinostart Österreich: 25. Dezember 2019
Im Verleih von Universal Pictures International Austria GmbH

Produktionsland/ Jahr: GB 2018
Drehbuch: Lee Hall, Tom Hooper
Basierend auf den Stage Musical "Cats" von A.L.Webber und den Gedichten "Old Possum´s Katzenbuch" von T.S. Eliot
Produzenten: Debra Hayward, Tim Bevan, Eric Fellner

Ausführende Produzenten: Andrew Lloyd Webber, Steven Spielberg, Angela Morrison, Jo Burn
Regie
: Tom Hooper

Choreographie: Andy Blankenbuehler
Originalsprecher*innen:
James Corden, Judi Dench, Jason Derulo, Idris Elba, Jennifer Hudson, Ian McKellen, Taylor Swift, Rebel Wilson, Francesca Hayward

Deutsche Sänger*innen: Patricia Meeden,
Pia Allgaier, Carin Filipčić , Sabrina Weckerlin, Philipp Büttner, Patrick Stanke, u.a.
Laufzeit: 111 min.

musicalcocktail Altersempfehlung
: 10

 „Cats“ gehört zu den erfolgreichsten Musicals, die jemals auf den legendären Bühnen des Londoner West End und am Broadway gelaufen sind. Premiere hatte „Cats“ 1981 am New London Theatre – mit einer Laufzeit von 21 Jahren am Stück und fast 9.000 Vorstellungen brach es alle Rekorde und schrieb Theatergeschichte. Die Broadway-Produktion wurde 1983 mit insgesamt sieben Tony Awards prämiert, unter anderem als bestes Musical. Am Broadway lief „Cats“ 18 Jahre lang und wurde weltweit adaptiert, unter anderem auch in Wien, wo 1983 die deutschsprachige Erstaufführung stattfand und 7 Jahre lang zu sehen war. Seit der Premiere 1981 ist „Cats“ kontinuierlich auf der ganzen Welt aufgeführt worden. Nach neuestem Stand haben 81 Millionen Zuschauer in 50 Ländern und in 19 verschiedenen Sprachen das Musical gesehen und so zu einer der erfolgreichsten Bühnenshows aller Zeiten gemacht.

Nun hat der oscarprämierte Regisseur Tom Hooper (The King’s Speech – Die Rede des Königs, Les Misérables, The Danish Girl) den Versuch gestartet das Bühnenstück für das Kino zu adaptieren

Katzen(ge)jammer mit Star-Besetzung:

Der Cast von CATS liest sich durchaus beeindruckend. So sind James Corden, Judi Dench, Jason Derulo, Idris Elba, Jennifer Hudson, Ian McKellen, Taylor Swift, Rebel Wilson und Primaballerina Francesca Hayward, Solotänzerin des Londoner Royal Ballet, in ihrer ersten Kinorolle zu erleben.
Die unterschiedlichen Tanzstile unter der Leitung des mehrfach preisgekrönten Choreografen Andy Blankenbuehler („Hamilton“, „In the Heights“) zeigt ein Weltklasse-Ensemble von Tänzern klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz, Hip- Hop und Jazz Dance, Streetdance und Stepptanz.

Ebenso zum Cast gehören Robbie Fairchild (Broadway’s An American in Paris), Laurie Davidson (TNT’s Will), Hip-Hop-Tanzsensation Les Twins (Larry and Laurent Bourgeois), die gefeierte Tänzerin Mette Towley (in Videos für Rihanna und Pharrell Williams’ N.E.R.D. zu sehen), Royal Ballet Solotänzer Steven McRae und der aufstrebende Sänger Bluey Robinson.

Die geschlechtslosen, mit CGI-Technik kreierten Fellkreaturen, die sowohl menschliche als auch katzenähnliche Züge haben, wirken auf den Zuschauer bizarr. Im nahezu menschenleeren London der 1930er Jahre tummeln sie sich, teilweise in Mänteln gekleidet und mit Sneakers an den Füßen. Die Proportionen zwischen den Katzen und ihrer Umgebung stimmen ebenfalls nicht. So kann selbst die mit großem Orchester eingespielte Musik das visuelle Desaster nicht retten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass CATS keine wirkliche Geschichte vorweisen kann. Unterschiedliche Katzen erzählen kurz über ihr oft langweiliges Leben. Das ist etwas für Kinder im Vor- und Volksschulalter und funktioniert auf der Bühne. Durch die Horror-Inszenierung auf der Leinwand fällt die Hauptzielgruppe weg und man versucht mit großem Schauspielensemble und technischen Firlefanz eine ältere Generation ansprechen. Das hat augenscheinlich nicht geklappt. Die Kritiken waren bereits in den USA vernichtend. So wird der Film nun, während er bereits läuft, mit neuen, verbesserten CGI-Effekten versehen. In Kürze sollen die Kinos eine neue Version mit den überarbeiteten Special Effects erhalten. Ob diese Neufassung auch den deutschsprachigen Raum erreichen und Anklang finden wird, bleibt abzuwarten.

Für den Film wurden einige Änderungen gegenüber der Bühnen-Version vorgenommen, Szenen gestrichen und durch andere ersetzt. Interessant, dass die Rolle des Alt-Deuteronimus mit Judy Dench weiblich besetzt wurde. Jennifer Hudson als Grizabella zeigt verhältnismäßig wenig von der einst so glamourösen Katze. Ihr permanent verotztes Gesicht in Großaufnahme ist ekelig und kontraproduktiv. In der deutschen Version übernahm Patricia Meeden die Gesangsstimme und sorgt für den einzigen Gänsehautmoment bei „Mondlicht“. In ihrer Interpretation ist so viel Verletzlichkeit aber gleichzeitig auch so viel Stärke. Trotz Grizabellas Leidenswegs steckt zumindest stimmlich noch ein Funke Stolz.
A.L.Webber hat für „Bombalurina“ Taylor Swift einen extra Song geschrieben – „Beautiful Ghost“. Musikalisch gesehen ist dieser Beitrag so dünn, wie die Stimme der Sängerin. Hätte nicht kurz mal gegen Ende des Liedes das große Filmorchester seinen Auftritt, wäre es ein nettes Wiegenlied. Auf Deutsch klingt der Song unter Pia Allgaier (Anna aus „Die Eiskönigin“) merklich kräftiger.
Positiv anzumerken sind jedoch die gut choreographierten Tanzszenen.

Besticht die englische Originalversion mit großen Schauspielnamen und dürftigen gesanglichen Leistungen, können sich Genre-Fans hierzulande auf namhafte Musical-Künstler*innen aus dem deutschen Sprachraum freuen. Neben Patricia Meeden (Grizabella) und Pia Allgaier (Bombalurina) sind unter anderen Carin Filipčić (Rumpleteazer), Sabrina Weckerlin (Cassandra), Philipp Büttner (Rum Tum Tugger) oder Patrick Stanke (Munkostrap) akustisch auszumachen.
Es ist bedauerlich, dass keine deutsche Aufnahme geplant ist.

Die Filmadaption mit hochkarätiger Besetzung und toller Orchestrierung kann daher nur eingeschränkt überzeugen und schadet eher dem Theaterstück, welches derzeit mit großem Erfolg im Wiener Ronacher zu sehen ist.
Geeignet ist der Film meiner Meinung nach für CATS-Fans ab etwa 10 Jahren.

uninspirierte 2 von 6 Sternen:    
                                                             Kritik: Michaela Springer

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Verlosung bis 10.1.2020:


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2x Notizbuch, Geschenkanhänger, Sticker Bogen, Plakat

* 3x Original Soundtrack
        
(Universal Music)            ... mehr

 © 2019 Universal Pictures




 

 

 

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