01. DER BERGDOKTOR - Staffel 12

Produktion: Studio Hamburg Enterprises
Produktionsland/ -jahr:
  Österreich 2018
Regie: Jorgo Papavassiliou, Jan Bauer, Axel Barth
Darsteller:
Hans Sigl, Heiko Ruprecht, Ronja Forcher
Filmlänge
: 720 min.
: 26. April 2019 auf  DVD
FSK
: 12

Kaum zu glauben, dass die Neuauflage, der in den 90ern beliebten Serie DER BERGDOKTOR bereits in der 12. Staffel gelandet ist. Seit 2008 erfreut Dr. Martin Gruber (Hans Sigl) Millionen von Zuseher*innen. In acht Folgen, die jeweils 90 Minuten dauern, erleben wir Dramatisches, Romantisches und auch nette Unterhaltung.

Der Beginn der zwölften Staffel fängt wunderbar idyllisch an: Martin unternimmt mit seinen alten Freunden Heiko und Hermine eine Skitour, sein Bruder Hans und Bergführer Tom und dessen Freundin Nina sind mit von der Partie. Was so schön unbeschwert begonnen hat, wird durch eine Lawine jäh beendet. Hermine und Tom können sich nicht selbst retten, werden aber glücklicherweise in letzter Sekunde – unterkühlt, aber sonst ohne lebensgefährliche Verletzungen – gerettet. Durch die gemeinsame Nahtoderfahrung sind zwischen den beiden starke Gefühle zueinander entstanden.
Der Tod von Roman Melchinger (Sigfried Rauch, der leider am 11. März 2018 gestorben ist) ist für den Bergdoktor ganz schwer zu verschmerzen. Doch sorgen seine Patientinnen und Patienten dafür, dass er viel Ablenkung bekommt.
So gibt es eine 50jährige Patientin, die von ihrem jüngeren Liebhaber schwanger ist. Eine andere Patientin leidet an einer Persönlichkeitsstörung, die durch eine Hirnhautentzündung ausgelöst wurde. Ein Mädchen soll entscheiden, ob sie bei ihrem Opa oder ihrem Vater leben möchte – beide Männer sind Patienten von Martin, und dieser versucht zu vermitteln. Eine begnadetet Violinistin klagt nach einem Zusammenbruch über Taubheitsgefühle in den Händen – Anzeichen für eine Nervenerkrankung. Die Arbeit in der Praxis reißt also nicht ab.

Privat haben die Grubers immer mehr Probleme mit Onkel Ludwig, denn dieser möchte unbedingt sein Erbteil einfordern, dies würde die Grubers in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Auch gesundheitlich sorgt Onkel Ludwig für Aufregung, denn es geht ihm immer schlechter.

Freunde der Serie werden diese Staffel mindestens genauso lieben wie die vorhergehenden. DER BERGDOKTORT steht für Vertrautes, Kontinuität und ruhige Unterhaltung. Die Landschaftsaufnahmen zwischendurch sind schön anzusehen und wer beschauliche Heimatunterhaltung bevorzugt, der ist hier goldrichtig.

5 von 6 Sternen: ★★★★                                                                       Kritik: Veronika Murauer

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Epispden:
104. Preis des Lebens (Winterspecial)
105. Ein neuer Anfang
106. Die Andere
107. Schmerz
108. Dissonanzen
109. Ein ganzes Leben
110. Zeit der Wölfe
111. Zeitenwende

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02. MOZART IN LOVE

Produktion: Studio Hamburg Enterprises
Produktionsland/ -jahr:
  2017
Regie: John Stephenson
Darsteller:
Aneurin Barnard, James Purefoy, Samantha Barks
Filmlänge
: 103 min.
: 8. März 2019 auf  DVD und Blu-ray
FSK: 12

Die Story:
Beruhend auf einer wahren Geschichte führt der Film uns nach Prag in die Zeit des großen Künstlers Wolfgang Amadeus Mozart. Im Jahr 1786 wird Mozart (Aneurin Barnard) von der Oberschicht nach Prag geladen, diese Reise wird ihm durch die Spende von Baron Saloka (James Purefoy) ermöglicht. Mozart wird nachgesagt, dass er kein Kind von Traurigkeit ist und auch so manche Herzen bricht. Die Sopranistin Zuzana (Morfydd Clark) hat es ihm besonders angetan, und auch sie scheint einer näheren Bekanntschaft nicht abgeneigt. Dumm nur, dass Zuzana schon mit dem Baron verlobt ist, der nur wenig Freude mit dem Nebenbuhler hat.

Wenn ein Film ein musikalisches Genie wie Mozart als Hauptfigur hat, darf seine Musik natürlich nicht fehlen. Und diese ist das wahre Highlight des Films. Die Handlung driftet doch sehr in Drama und Romanze ab, von den tatsächlichen Ereignissen sind wahrscheinlich nur die Daten und Orte übriggeblieben. Für Musicalfans vielleicht ganz interessant dürfte die Rolle der Josefa Duchek sein, wird sie doch von Samantha Barks verkörpert, die bereits in der Verfilmung von Les Misérables als Éponine glänzen konnte.

Freunde von Filmen wie Gefährliche Liebschaften oder Shakespeare in Love können diesem Werk von John Stephenson mit Sicherheit einiges abgewinnen. Auch Fans von Filmen mit klassischer Musik als Soundtrack werden unterhaltsame Minuten erleben. Die DVD kann man im englischen Original sowie in der deutschen Fassung schauen, doch Untertitel findet man hier keine.

An Bonusmaterial wurde hier ebenso gespart, denn einzig eine Trailershow für zwei Filme ist hier vorhanden. Diese sind dafür für das Zielpublikum dieses Filmes passend ausgewählt worden, hier kann man sich mitunter Inspiration für den nächsten Kinoabend holen.


4 von 6 Sternen: ★★★★                                                                                               Kritik: Veronika Murauer


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03. Die Hochzeit meiner Ex

Produktion: Studio Hamburg Enterprises
Produktionsland/ -jahr:
  USA 2018
Regie: Ryan Eggold
Darsteller:
Cobie Smulders, Justin Long, Peter Gallagher, Lea Thompson
Filmlänge
: 102 min.
: 10. Mai 2019 auf  DVD und Blu-ray
FSK: 6

Die Story:
Adams (Justin Long) Leben wird durch den Anruf seiner großen College Liebe Allison (Cobie Smulders) grundlegend auf den Kopf gestellt. Er fällt aus allen Wolken, als sie ihm mitteilt, dass sie Aaron (Ryan Hansen) heiraten wird. Allison lädt Adam zur Hochzeit ein, und obwohl er sie eigentlich immer noch liebt, stimmt er zu. Dass er aber immer noch an ihr hängt, wird ihm erst so richtig während der Feier bewusst. Doch er will allen und vor allem sich selbst beweisen, dass er sich für Allison freuen kann. Ob ihm dies aber gelingen wird?

Auf dem Cover steht, dass dieser Film eine „(anti-)romantische“ Komödie sein soll. Doch irgendwie wird der Eindruck erweckt, dass es sich vielmehr um eine Ode an den traurigen Mann handelt. Wäre Justin Long nicht so ein sympathischer Darsteller, wäre man bald genervt davon und von seiner Figur. So behält der Film dank ihm einen gewissen Charme. Cobie Smulders (bekannt als Robyn aus der Sitcom "How I met your mother") wirkt rührend hilflos und man wünscht sich mehr Screentime für sie. Ryan Hansen ist ein schmucker, sportlicher Aaron, doch bleibt seine Figur zu oberflächlich. Sein Gesicht kennt man bei uns wohl vor allem aus der Serie Veronica Mars. Lea Thompson (DIE Lorraine aus der 80er Trilogie "Zurück in die Zukunft"), John Cho ("Star Trek", "Harold und Kumar") oder Peter Gallagher (das komatöse Liebesobjekt von Sandra Bullock in "Während du schliefst") können allesamt trotz ihrer wunderbaren schauspielerischen Fähigkeiten nicht verhindern, dass der Film langweilig ist.

Die DVD liefert zwei Sprachversionen in Deutsch und Englisch – ohne Untertitel. Zusatzmaterial ist keines vorhanden.

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Trotz der allesamt sympathischen Darsteller nur
3 von 6 Sternen:
★★★
 
                                    Kritik: Veronika Murauer


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04. Hubert und ohne Staller - Staffel 8

Produktion: Concorde Video/ HOANZL
Produktionsland/ Jahr: Deutschland 2018

Drehbuch: u.a. Thomas Kämpf
Regie
: Sebastian Sorger, Anna-Katharina Maier, Wilhelm Engelhardt, u.a.
Darsteller: Christian Tramitz, Michael Brandner, Hannes Ringlstetter, Paul Sedlmeier,
                   Katharina Müller-Elmau, Jeanne Goursaud, Susa Padotzke, Monika Gruber
Musik: Gerd Ekken Gerdes
Laufzeit: ca. 766 min.

: 25. April 2019 auf DVD
FSK: 6

16 vergnügliche Episoden beschert uns die neue Staffel. Da Hubert auch ohne Staller beim Publikum hervorragend ankommt, ist eine neunte Staffel bereits in Auftrag gegeben.

Gewohnt gemütlich, wie man es bei dieser Serie erwartet, geht es zu in Bayern. Einiges hat sich mit dem Abgang von Staller verändert: So gibt es eine neue Polizeichefin, Hubert bekommt einen neuen Zimmergenossen und eine Kollegin sagt Adieu, während eine neue Ermittlerin zur Truppe stößt.

Die Folgen haben amüsante Titel, die den Charme dieser Serie gut hervorstreichen. „Ein hochprozentiger Abgang“ beschäftigt Hubert und Riedl, und die neue Chefin namens Sabine Kaiser (Katharina Müller-Elmau) stellt sich ein. Gemeinsam mit Polizistin Rebecca Jungblut (Jeanne Goursaud) kommt sie einen Tag früher als angekündigt und erwischt so manchen am falschen Fuß. Girwidz hat damit zu kämpfen, dass er nicht mehr Polizeirat ist und setzt alles daran, seinen alten Posten wiederzuerlangen. Im zweiten Fall der Staffel wird nicht nur eine Frau umgebracht, sondern es geschieht auch ein „Mord an einer alten Eiche“. Hier trifft Girwidz auf eine frühere gute Bekannte wieder, der er allerdings verschweigt, dass er nicht mehr Chef der Polizei ist. In „Die Glücksbreze“ gerät ausgerechnet Barbara Hansen (Monika Gruber) unter Mordverdacht. Doch ist wirklich alles so, wie es scheint?

„Babyboom“, „Wolfrathshauser Königsblau“, „Schönes Wochenende“, „Ein kuscheliger Mord“, „Der Aussteiger“, „Die letzte Wurscht“, „Bulle, Bulle“, „Wasser des Lebens“, „Jäger des verlorenen Hutes“, „Eine smarte Dame“, „Nonnenlos“, „Ausnahmezustand“ sind die weiteren Folgentitel.

„Um ein Haar“ ist die letzte Folge dieser Staffel: hier erhält eine Fahrschülerin namens Lisa eine Fahrstunde mit Hubert, die sie ihr Leben lang nicht vergessen wird. Denn sie muss gemeinsam mit ihm einen Mordverdächtigen verfolgen. Riedl hat ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil er glaubt, schuld am Brand vom Polizeirevier zu sein.

Nach dem Abgang von Staller (Helmfried von Lüttichau) war man gespannt, ob die Serie weiterhin ihren Charme behalten würde. Kann eine Serie funktionieren, wenn eine Hälfte von einem Duo abhandenkommt? Ja, sie kann. Es macht Spaß, die Entwicklung der handelnden Personen zu verfolgen und zu sehen wie sich die Neuen im Team tun.

als Hubert ist einfach witzig und sorgt zusätzlich für bayerischen Charme.

Extras gibt es auf der DVD keine (nennenswerten), aber die 16 Folgen HUBERT und OHNE STALLER unterhalten ungemein.

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Episoden:
117. Ein hochprozentiger Abgang
118. Mord an einer alten Eiche
119. Die Glücksbreze
120. Babyboom
121. Wolfrathshauser Königsblau
122. Schönes Wochenende
123. Ein kuscheliger Mord
124. Der Aussteiger
125. Die letzte Wurscht
126. Bulle, Bulle
127. Wasser des Lebens
128. Jäger des verlorenen Hutes
129. Eine smarte Dame
130. Nonnenlos
131. Ausnahmezustand
132. Um ein Haar

6 äußerst vergnügliche Sterne von 6: ★★★★                                           Kritik: Veronika Murauer

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05. Manhattan Queen

Produktion: Universum Film GmbH
Produktionsland/ Jahr:
USA 2018

Drehbuch: Justin Zackham, Elaine Goldsmith-Thomas
Regie: Peter Segal
Darsteller: Jennifer Lopez, Leah Remini, Vanessa Hudgens, Treat Williams, Milo Ventimiglia, Treat Williams,
Musik: Michael Andrews
Laufzeit: ca. 105 min.

: 24. Mai 2019 auf DVD,  Blu-ray und Video on Demand
FSK: 0

Die Story:
Maya ist Anfang 40 und ziemlich frustriert. Sie hat sich im größten Supermarkt von Queens bis zur stellvertretenden Filialleiterin hochgearbeitet, doch den Chefposten kann sie sich ohne vernünftigen Schulabschluss abschminken. Da bekommt sie eine zweite Chance: Ohne ihr Wissen poliert der Sohn ihrer besten Freundin Joan Mayas Lebenslauf auf und verpasst ihr gleich auch noch den passenden Social Media-Auftritt. Prompt erhält sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nach Manhattan, und ehe sie sich versieht, findet sie sich als Marketing-Beraterin mit eigenem Büro bei einem Kosmetikkonzern wieder. Maya erfindet sich von Grund auf neu, um der Welt zu zeigen, dass Cleverness mindestens so wertvoll ist wie ein College-Diplom. Doch wie lange kann sie ihre falsche Identität aufrechterhalten?

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Bonusmaterial:
- Bildergallerie
- Making Of
- Interviews
- B-Roll


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                                                                      © 2019 Universum Film GmbH

06. THE GIFTED - Season 1

Produktion: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Produktionsland/ Jahr:
USA 2018

Regie: Bryan Singer
Darsteller: Stephen Moyer, Amy Acker, Natalie Alyn Lind, Percy Hynes White
Laufzeit: ca. 9 Std. 30 min.

: 9. Mai 2019 auf DVD und Download HD
FSK: 12

13 Folgen beinhaltet die erste Staffel der Serie im Marvel Universum der X-Men. Die X-Men allerdings sind verschwunden – das Warum wird allerdings nicht näher beleuchtet. Die Zeiten für Mutanten sind alles andere als rosig, denn ihnen wird weiterhin mit Misstrauen und Angst begegnet. Sobald ein Mutant in irgendeiner Art jemanden verletzt oder etwas beschädigt, gilt er als Gefahr für die Nation und wird verhaftet.

Reed Strucker (Stephen Moyer) arbeitet für die Regierung und sorgt dafür, dass gefährliche Mutanten ihre „gerechte“ Strafe bekommen. Doch alles ändert sich, als sich herausstellt, dass seine beiden Kinder Andy (Percy Hynes) und Lauren (Natalie Alyn Lind) übernatürliche Kräfte besitzen. Reed und seine Frau Caitlin (Amy Acker) setzten alles daran, ihre Kinder vor der Anti-Mutanten-Behörde Sentinel Services zu beschützen und suchen Hilfe bei einer Untergrundorganisation von Mutanten. Unterstützung erhalten sie unter anderem durch Eclipse (Sean Tale), Blink (Jamie Chung) oder Thunderbird (Blair Redford).

Im Zentrum von THE GIFTED steht (wieder einmal) der Kampf Gut gegen Böse, aber auch Behördenwillkür, Ohnmacht des Einzelnen, Ausgrenzung von Fremdem. Man hätte hier ganz viel daraus machen können, passen diese Themen hervorragend in unsere Zeit. Doch leider wurde hier eine Chance vertan, sich von anderen Serien abzuheben. Stattdessen begnügte man sich mit Action und zu viel vorhersehbaren Ereignissen und Handlungen. Dennoch ist die Serie an sich kurzweilig und ideal für zwischendurch und man fiebert mit den Akteuren mit. Dies ist natürlich auch den schauspielerischen Leistungen der Darsteller*innen-Riege geschuldet. 

Ob hartgesottene Marvel- bzw. X-Men-Fans mit dieser Serie viel anfangen können sei dahingestellt. Für Einsteiger in die Welt der Mutanten ist sie allerdings durchaus gut geeignet. Eine zweite Staffel gibt es noch, der Sender Fox hat aber nach dieser das Aus für die Serie verkündet.

Extras sind auf den DVDs keine zu finden, dafür kann man die Serie in deutscher Synchronisation oder auch im englischen Original verfolgen. Sowohl die deutschen als auch die englischen Folgen haben stets eine Anspielung an das berühmte „X“ im Titel.


Da die Serie doch in vielen Dingen zu vorhersehbar geraten ist, gibt es trotz kurzweiliger Unterhaltung nur

4 von 6 Sternen: ★★
                                    
                                    Kritik: Veronika Murauer

                             
                                 
                                 © 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment


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07. The Haunting of Sharon Tate

Produktion: Universum Film GmbH
Produktionsland/ Jahr:
USA 2018

Drehbuch: Daniel Farrands
Regie: Daniel Farrands
Darsteller: Hillary Duff, Jonathan Bennett, Lydia Hearst, Pawel Szajda
Musik: Fantom
Laufzeit: ca. 86 min.

: 10. Mai 2019 auf DVD,  Blu-ray und Video on Demand
FSK: 16

Vor 50 Jahren, am 09. August 1969, erschütterte die kaltblütige Hinrichtung von Sharon Tate und weiteren Opfern ganz Amerika. Die schöne Schauspielerin und damalige, schwangere Ehefrau von Regisseur Roman Polanski wurde ermordet in ihrer Villa in Los Angeles aufgefunden – und ihr Tod war nur ein Teil der bestialischen Mordserie der Manson „Family“. Der mittlerweile verstorbene Sektenführer und Psychopath Charles Manson verkörpert für viele das wahre Böse und die dunkle Seite Amerikas.

Die Story:
Beverly Hills 1969: Frustriert über die Abwesenheit ihres Mannes Roman Polanski bezieht die schwangere Sharon Tate mit ihren Freunden ein abgelegenes Haus in den Hollywood Hills. Verfolgt von Visionen ihres bevorstehenden Todes versucht sie ihre Freunde davon zu überzeugen, dass etwas Schreckliches passieren wird und es besser wäre abzureisen. Doch die Hoffnung ihr Schicksal zu ändern findet ein jähes Ende…

Bevor sich Quentin Tarantino im August mit dem Kinofilm „Once Upon a Time in Hollywood“ den Manson-Morden widmet, liefert Horror-Spezialist Daniel Farrands („Halloween: Der Fluch des Michael Myers“, „Das Haus der Dämonen“) mit THE HAUNTING OF SHARON TATE einen nervenaufreibenden und düsteren Horror-Thriller, basierend auf den Ereignissen im August 1969.
In der Hauptrolle brilliert Teen-Star Hillary Duff als Hollywood-Ikone Sharon Tate, die von dunklen Vorahnungen über ihren Tod geplagt wird. In weiteren Rollen zu sehen sind Jonathan Bennett („Girls Club - Vorsicht bissig!“), Lydia Hearst („Z Nation“) und Pawel Szajda („Imperium“).

Bonusmaterial
(alle im engl. Original ohne Untertitel)
:

- Sharon Tate and the Manson Murders
- The Screenplay
- The Characters
- The Creative Team

Der musicalcocktail verlost 1x die DVD
bis 30.5.2019 !

                                                               © 2019 Universum Film GmbH

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08. WIDOWS - Tödliche Witwen

Produktion: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Produktionsland/ Jahr:
USA 2018

Drehbuch: Steve McQueen, Gillian Flynn
Regie:
Steve McQueen
Darsteller
: Viola Davis, Michelle Rodriguez, Elizabeth Debicki, Cynthias Erivo, Liam Neeson,
                   Colin Farrell, Robert Duvall, Daniel Kaluuya, Brian Tyree Henry
Musik:
Hans Zimmer
Laufzeit
: ca. 130 min.

: 2. Mai 2019 auf DVD,  Blu-ray, 4K UHD & Blu-ray, Download HD
FSK: 16

Die Story:
Gleich zu Beginn geht es interessant los, Veronica (Viola Davies) lebt ein nahezu idyllisches Leben mit ihrem Mann Harry. Den Luxus verdanken sie Harrys Raubzügen. Hier erleben wir immer wieder rasante Schnitte zwischen der ruhigen Zweisamkeit der beiden und der anderen Hauptfiguren zu einer Verfolgungsjagd, die dramatisch endet. Harry kommt bei dieser Verfolgungsjagd ums Leben und Veronica steht mit einem Schuldenberg von zwei Millionen Dollar da. Auf sich selbst gestellt, beschließt sie, den Coup, den Harry als Letztes geplant hatte, auszuführen und so den Geldeintreiber Jatemme loszuwerden. Sie holt sich Unterstützung bei den Witwen Linda (Michelle Rodriguez) – deren Mann das Geld für ihr Geschäft verspielt hat – und Alice (Elizabeth Debicki) – die von ihrer Mutter zum Escortservice gezwungen wird, um so Geld zu verdienen. Belle (Cynthia Erivo) stößt als Fluchtfahrerin hinzu. Und die Planung für die Geldbeschaffung geht los….

Die Darsteller*innen-Liste lässt Gutes erhoffen, und man wird nicht enttäuscht: Man bekommt einen dichten Thriller, der Frauen in den Fokus stellt, und mit straighter Story und rasanten Schnitten besticht. Steve McQueen stellt sein Können als Regisseur wieder einmal unter Beweis – mit „12 Years a Slave“ hat er bereits einen Oscar® bekommen, und es wird sicher nicht der letzte gewesen sein. Zusätzlich zu den üblichen Thrillersequenzen werden Themen wie Emanzipation, politische Korruption und Chauvinismus angerissen.

Unter den Schauspieler*innen ist Oscar®preisträgerin Viola Davies unbedingt hervorzuheben. Sie brilliert in der Rolle der Veronica, man fragt sich, was diese Frau nicht kann. Alle Gefühlsregungen sind fein nuanciert, und sie versteht es, die Beweggründe der Rolle verständlich zu machen. Neben den bereits erwähnten Darstellerinnen sind in weiteren Rollen Liam Neeson, Daniel Kaluuya, Colin Farrell, Robert Duvall, Brian Tyree Henry zu sehen. Doch gegen die Frauenpower treten deren Leistungen in den Hintergrund. Bei all diesen hochkarätigen Beteiligten wundert es nicht, dass der Film zahlreiche Nominierungen ergattern konnte.

Der Film basiert auf dem Drehbuch von Gilian Flynn ("Gone Girl") nach der britischen Serie „Heißer Verdacht“ aus den 1980er-Jahren. Für die richtige musikalische Untermalung sorgt Hans Zimmer (ebenfalls Oscar® ausgezeichnet) in bewährter Manier.

Wer nach ca. 130 Minuten Spielfilmlaufzeit noch nicht genug hat, bekommt 54 Minuten Extras mit „Hinter der Maske: Eine Geschichte aus Chicago“, einer Bildergalerie und dem Trailer.

Bonusmaterial der 4k UHD & Blu-ray:
- Hinter der Maske: Eine Geschichte aus Chicago:
      ~ Planung des Coups: das Drehbuch
      ~ Zusammenstellung der Bande: Produktion
      ~ der Tatort: Drehorte
- Bildergalerie
- Original Kinotrailer

frauenpowervolle 5 von 6 Sterne: ★★★★
                                    
                                    Kritik: Veronika Murauer

                             
                                  © 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment

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09. ERIK & ERIKA

Produktion: HOANZL
Produktionsland/ Jahr: Österreich 2018

Drehbuch: Dirk Kämper
unter Mitwirkung von Erik Schinegger
Regie
: Reinhold Bilgeri
Darsteller: Markus Freistätter, Ulrike Beipold, Christoph Bittenauer, Nives Bogad, Sarah Born,
                   Hans-Maria Darnoy, Cornelius Obonya, Lili Epply, Anna Posch
Musik: Raimund Hepp
Laufzeit
: ca. 93 min.

: 25. Oktober 2018 auf DVD
FSK: nicht geprüft

Wieder einmal wird bewiesen, dass das Leben die interessantesten Geschichten schreibt. Ob diese Verfilmung der Realität gerecht wird, kann Erik Schinegger am besten bezeugen, fesselnd ist sie auf jeden Fall.

Die Story:
1948 wird Erika Schinegger als Kind von Kärntner Bauern geboren. Ist ihr Vater anfangs enttäuscht, dass er keinen Hoferben bekommen hat, entwickelt sich die kleine Erika rasch zu einem Wildfang von Mädchen – sehr zur Freude vom Vater, aber zur Sorge von ihrer Mutter. Sie will unbedingt Seifenkistenrennen fahren und liebt die Schiübertragungen im Fernsehen. Bald ist sie sich sicher, dass sie auch Schifahren möchte. Bei den Jugendrennen ist sie eine der schnellsten und fährt auch den Burschen davon. Rasch wird der Schiverband auf sie aufmerksam und sie erhält einen Vertrag einer großen Schifirma. 1966 ist es soweit, sie nimmt an der Weltmeisterschaft in Chile teil und holt Gold. Wie so oft: wenn man Erfolg hat, hat man viele Freunde. Sie wird von einem Interview zum nächsten Empfang weitergereicht. 1968 möchte sie bei den olympischen Spielen von Grenoble teilnehmen. Auf Grund von Hormonmissbrauch durch Sportlerinnen wird erstmals ein Test zur Geschlechterbestimmung eingeführt. Und dieser Test stellt Erikas Welt auf den Kopf, zerstört sie geradezu. Es stellt sich heraus, dass sie ein Mann ist. Allerdings wird ihr das vom Schiverband vorerst verschwiegen und sie wird versteckt, ohne sie in Kenntnis darüber zu setzten, was der Grund dafür ist. Man setzt sie unter massiven Druck, damit sie aus dem Verband ausscheidet und macht ihr klar, dass sie keine Rennen fahren wird. Zusätzlich möchte man Erika dazu nötigen, dass sie sich endgültig zur Frau operieren lässt. Rückhalt bekommt sie von nur wenigen, wie Liesl Sumatter (Ulrike Beimpold), Krankenschwester Siegberta (Marianne Sägebrecht) und Dr. Kübler (Harald Schrott). Letzterer ist auch dafür verantwortlich, dass Erika mittels Operationen ihr wahres Geschlecht leben kann. Die Mitmenschen sind allerdings nicht bereit, Erika als Erik anzuerkennen und der Weg ist nicht leicht für ihn.

In der Titelrolle brilliert Markus Freistätter als Erika/Erik. Sein nuanciertes Spiel sorgt dafür, dass der Film nicht zu klischeehaft wird und seine Figur niemals ins Lächerliche abdriftet. Die Regie von Reinhold Bilgeri ist manchmal zu plakativ und eindimensional – die Schiverbandsvertreter sind allesamt böse und machthungrig, hier gibt es keine Abstufungen. Alles in Allem ist der Film durchaus gelungen, was den Darsteller*innen zu verdanken ist, und hier allen voran Markus Freistätter.



5/6 Sterne: ★★★★                                                            Kritik: Veronika Murauer

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10. StadtKomödie: Harri Pinter - Drecksau

Produktion: HOANZL
Produktionsland/ Jahr: Österreich 2018

Regie: Andreas Schmied
Darsteller: Jürgen Maurer, Julia Cencig, Andreas Lust, Hosea Ratschiller, Dominik Warta
Laufzeit: ca. 90 min.

: 30. November 2018 auf DVD
FSK: nicht geprüft

Aus der Reihe der Stadtkomödien kommt die neueste Ausgabe HARRI PINTER – DRECKSAU.

Die Story:
Harri Pinter ist 47 Jahre alt und hat als Fahrschullehrer ein eher ruhiges Leben. Früher war er ein gefürchteter Ausputzer beim Eishockeyverein KAC und bekam dort den Spitznamen Drecksau. Seiner Meinung nach ist er immer noch ein toller Hecht, obwohl er vielleicht kein junger Adonis mehr ist. Er findet, dass er für seine Langzeitfreundin Ines Pontiller der beste Fang ist. Doch anscheinend ist Ines da etwas anderer Meinung: sie betrügt ihn mit ihrem Universitätsprofessor Herwig Pansi. Dies stürzt Harri in eine Midlife-Crisis. Er stürzt sich mit Feuereifer daran, die U12-Mannschaft „seines“ Clubs zu trainieren. Doch da bekommt er den nächsten Tiefschlag: er wird als Trainer suspendiert und bekommt Stadionverbot. Die einzige Person, die wirklich zu ihm hält ist Dörki Potschavaunig, denn auch seine vermeintlichen Freunde Flasch und Meyers halten nicht länger zu ihm.

Obwohl Pinter zweifellos eine Figur ist, die vor Fehlern nur so strotzt, kann man ihn trotzdem gut leiden. Denn Pinter entwickelt sich im Lauf des Films weiter und zeigt auf, dass mehr in ihm steckt, als es am Anfang den Anschein hat. Als Drehorte fungierten Klagenfurt und Velden am Wörther See.
Die Figuren sind allesamt glaubwürdig, was ein großer Verdienst der Darsteller*innen – zum Beispiel Juergen Maurer, Julia Cendig, Andreas Lust, Dominik Warta, Hosea Ratschiller, Amrei Baumgartl, Tim Williams, Zoe Tatschl – ist. Andreas Schmied zeichnet für die gelungene Regie verantwortlich.

Von dieser Reihe der Stadtkomödien wünscht man sich einfach mehr.

Vergnügliche 5/6 Sterne: ★★★★                                                           Kritik: Veronika Murauer

www.hoanzl.at

11. Verliebt in meine Frau

Produktion: Weltkino
Produktionsland/ Jahr: Frankreich 2018

Regie: Daniel Auteuil
Darsteller: Daniel Auteuil, Sandrine Kiberlain, Gerard Deperdieu, Adriana Ugarte
Laufzeit: ca. 83 min.

: 22. Februiar 2019 auf DVD
FSK: 12

Die Story:
Daniel trifft zufällig seinen Freund Patrick und lädt diesen und seine neue Freundin Emma zum Abendessen ein. Ein kleines Problem gibt es allerdings: Daniels Frau Isabelle wird keine große Freude damit haben. Patrick hat nämlich Isabelles beste Freundin sitzen lassen, und zwar wegen einer Jüngeren. Doch trotz aller negativer Stimmung findet dieses Treffen statt und es läuft etwas anders als geplant. Daniel entflammt für Emma und hat ab dem Essen erotische Fantasien von ihr.

Wirklich amüsant ist diese französische Liebes-Komödie leider nicht. Diese erotischen Männerfantasien sind heutzutage eher fehl am Platz, denn lustig. In die Jahre gekommene Männer, die auf junge Frauen abfahren, kann man sehen, muss man aber nicht. Von französischen Filmen ist man subtile, leichte Unterhaltung auf hohem Niveau gewohnt, doch das ist hier leider danebengegangen. Auch die bekannten Darsteller Daniel Auteuil – der auch für die Regie verantwortlich zeichnete –, Cesar Preisträgerin Sandrine Kiberlain, die spanische Schauspielerin Adriana Ugarte und Urgestein Gerard Depardieu vermögen es nicht, diesen Film herauszureißen, zu vorhersehbar und auch albern ist die Geschichte.
Als Zusatzmaterial gibt es lediglich ein paar Trailer. Originaltonspur.

uninspirierte 2/6 Sterne: ★★                                                                   Kritik: Veronika Murauer

12. Sauerkrautkoma

Produktion: EuroVideo Medien GmbH
Österreich-Vertrieb:
HOANZL

Produktionsland/ Jahr:
Deutschland 2018

Drehbuch: Stefan Betz, Ed Herzog
nach dem Bestseller von Rita Falk
Regie: Ed Herzog
Darsteller: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Essi Gulp, Enzi Fuchs,
                   Nora Waldstätten, Gedeon Burkhardt, Sigi Zimmermann, Max Schmidt, Stephan Zinner,
                   Daniel Christensen, Ulrike Beipold, Thomas Kügel, Gerhard Wittmann, Michael Ostrowski,
                   Harry G.
Laufzeit: ca. 97 min.

: 14. Februiar 2019 auf DVD und Blu-ray
FSK: 12

Die Bestseller von Rita Falk haben im Laufe der Zeit eine große Fangemeinde aufgebaut und auch die Verfilmungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit SAUERKRAUTKOMA ist bereits die fünfte Geschichte rund um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer auf dem Bildschirm zu erleben.

Die Story:
Eberhofer (Sebastian Bezzel) wird sozusagen zwangsversetzt, und nicht nur irgendwohin, nein nach München, das er ganz und gar nicht leiden kann. Als wäre das nicht schon genug Ärger für ihn, wird seiner Freundin Susi (Lisa Marie Potthoff) von Karl-Heinz Fleischmann (köstlich Gedeon Burkhard), der mittlerweile ein erfolgreicher Geschäftsmann ist, der Hof gemacht.
In München angekommen zieht er in eine WG mit seinem Kumpel Rudi (Simon Schwarz). Die Kochkünste von Rudi zwingen Eberhofer, Omas selbstgestampftes Sauerkraut zu kochen – Rudi kann dieser Verlockung nicht widerstehen und isst mehr als ihm guttut und hat dafür einen hohen Preis zu bezahlen: Das titelgebende Sauerkrautkoma.

Eberhofers erster Fall in München bringt ihn gleich wieder zurück in seine Heimat, denn in Papa Eberhofers gestohlenem Auto wird eine Frauenleiche gefunden. Wie der Fall ausgeht und was Susi zu Eberhofers Heiratsantrag sagt, ob es eine Hochzeit gibt, all das wird in diesem kurzweiligen Heimatkrimi gelöst.

Zum Film gibt es noch fast 50 Minuten Extras, wie zum Beispiel ein Eberhofer Quiz, ein Making of oder ein Musikvideo. Da werden eingefleischte Liebhaber sicherlich ihre Freude haben.
Fans werden auch diesen Fall lieben, wird hier auf Kontinuität bei den Charakteren gesetzt. Ein bisschen zu routiniert wirkt der Krimi, doch das wunderbare Ensemble – allen voran Enzi Fuchs als Oma Eberhofer – macht einfach Spass.

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Bewertung 4/6 Sterne:
★★★                              Kritik: Veronika Murauer


www.eurovideo.de
     *     www.hoanzl.at


13. Meine teuflisch gute Freundin

Produktion: EuroVideo Medien GmbH
Österreich-Vertrieb: HOANZL

Produktionsland/ Jahr:
Deutschland 2018

Drehbuch: Marco Petry
Regie: Marco Petry
Darsteller: Emma Bading, Janina Fautz, Axel Stein, Oliver Korittke, Joyce Ilg, Ludwig Simon,
                   Emilio Sakraya, Samuel Finzi, Johann von Bülow, Alwara Höfels
Laufzeit: ca. 100 min.

: 4. Dezember 2019 auf DVD und Blu-ray
FSK: 6

Die Story:
Als Tochter des Teufels hat die junge Lilith es nicht immer leicht. Sie sehnt sich nach nichts mehr, als endlich von ihrem Vater unabhängig zu werden. Das Selbstbewusstsein für einen Posten außerhalb der Firma ihres Vaters besitzt Lilith auf alle Fälle schon. Doch das alleine ist für ihren Vater nicht Grund genug, um Lilith in die weite Welt ausziehen zu lassen. Stattdessen muss sie sich erst einer Prüfung unterziehen: Lilith muss aus eigener Kraft eine Person auf den Pfad des Bösen führen. Das schaff ich locker, denkt sich Lilith. Doch ganz so einfach soll es nicht werden.

Denn bei der Zielperson handelt es sich um die herzensgute und aus Liliths Sicht todlangweilige Greta Birnstein. Und egal was Lilith auch unternimmt, Greta will sich einfach nicht zum Bösen verführen lassen und bietet Lilith sogar ihre Freundschaft an! Doch damit nicht genug, Lilith hat zunehmend mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen, als sie auf Freigeist Samuel trifft und prompt ihr Herz an ihn verliert. Dabei besagt eine der obersten Regeln, dass sich Teufel unter keinen Umständen verlieben dürfen!

Bei diesem Film handelt es sich, trotz seiner übernatürlichen Elemente, um eine klassische Teenie-Kömodie. Die Rollenverteilung ist konventionell, vor allem die Nebenfiguren entsprechen den Stereotypen, die oft in diesem Genre anzutreffen sind. So gibt es die klassischen Bad Boys oder die populären, modebewussten It-Girls. Teilweise schaffen die Charaktere es, aus diesen Konventionen auszubrechen. Jene, die das nicht vermögen, bleiben dabei allerdings eher farblos.

Der Film ist harmlos und teilweise vorhersehbar, doch letzten Endes hat er das Herz am rechten Fleck. Ein Großteil seines Charmes verdankt er der Darbietung von Emma Bading. Trotz ihres jungen Alters spielt sie den Part von Lilith mühelos. Sie verleiht ihr eine lässig-bissige Art, die sich für die komödiantischen Aspekte eignet. Schlagfertig und trocken gibt sie ihren Text wieder und sorgt für einen subtilen und sehr zu ihrer Rolle passenden Humor. Man darf hier wohl gespannt bleiben, was die Zukunft noch für Bading bereithält.

Janina Fautz als Greta gibt ebenfalls eine gute Performance, man nimmt ihr ihre Gutmütigkeit auf Anhieb ab. Sie wirkt auch nicht aufgesetzt. Mit ihren beiden Hauptdarstellerinnen haben die Filmemacher wirklich einen Glücksgriff getroffen.

Eher blass bleiben die meisten der männlichen Figuren, dies liegt insbesondere an dem Fokus, der fast ausschließlich auf den beiden Protagonistinnen liegt, und ist deswegen nur ein geringer Abstrich. Einzig die Darstellung und -bietung des Teufels (Samuel Finzi) hätte etwas mehr herausgearbeitet werden können. Aus der Rolle hätte mehr gemacht werden können, so bleibt sie kaum im Gedächtnis.

In seiner formalen Gestaltung wird eine Liebe zum Detail erkennbar. So wird die Musik sehr effektiv eingesetzt, die ausgewählten Songs fügen sich ideal in die Filmwelt ein, wirken modern und den Charakteren entsprechend. Aber auch Soundeffekte werden gezielt eingesetzt. So wird an einer Stelle beispielsweise eine verzerrte Musik eingesetzt, um Liliths Unbehagen, welches sie in der Kirche empfindet, darzustellen. Ähnlich sieht es mit den Kostümen aus. Diese spiegeln die jeweilige Persönlichkeit der Figuren wieder und veranschaulichen, insbesondere bei Lilith, ihren charakterlichen Wandel.
Bei manchen der jungen Schauspieler ist eine gewisse und natürlich verständliche Unerfahrenheit noch erkennbar, doch lässt sich ein Potential bei ihnen feststellen.

Bonusmaterial lässt sich sowohl auf der DVD als auch Blu-ray nicht finden, als eine Art Extra lässt sich nur eine Trailershow ausmachen. Dafür gibt es auch eine eigene Hörfilmfassung.

Wer eine konventionelle, unaufgeregte, aber Feel-Good Teenie-Komödie sucht, der wird sicher seinen Gefallen an MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN finden.


Bewertung 3/6 Sterne:
★★★
  

                                         Kritik: Lisa Murauer


www.eurovideo.de     *     www.hoanzl.at



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14. DER TRAFIKANT

Produktion: Tobis Film GmbH
Vertrieb:
Universum Film GmbH

Produktionsland/ Jahr:
Österreich/ Deutschland 2018

Drehbuch: Klaus Richter, Nikolaus Leytner
mach dem Roman von Robert Seethaler
Regie
: Nicolaus Leytner
Darsteller: Simon Morze, Johannes Krisch, Bruno Ganz, Emma Drogunova, Regina Fritsch, Karoline Eichhorn, Gerti Drassl
Musik: Matthias Weber
Laufzeit
: ca. 113 min.

: 12. April 2019 auf DVD und Blu-ray
FSK: 12

Eine anrührende und aufwühlende Coming-of-Age-Geschichte über Liebe, Freunde und Zivilcourage mit Bruno Ganz als Sigmund Freud.

Die Story:
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen...

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Bonusmaterial, ca. 40 min.:
- Interviews mit Cast & Crew
- B-Roll
- Making Of
- Bildergalerie
- Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte
- Wendecover




© TOBIS Film GmbH

15. SPIDER-MAN: A new Universe

Produktion: Sony Pictures Entertainment
Produktionsland/ Jahr:
USA 2018
Regie: Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothman
Produzenten:
Avi Arad, Amy Pascal, Christopher Miller, Christina Steinberg
Musik: Daniel Pemberton
Laufzeit
: ca. 117 min.

: 18. April 2019 auf DVD, Blu-ray, Blu-ray 3D, 4K UHD und digital
FSK: 6

Phil Lord und Christopher Miller, die kreativen Köpfe hinter "The Lego Movie" und "21 Jump Street", bündeln ihr Talent und bieten uns eine erfrischende Sichtweise auf ein ganz anderes Spider-Man-Universum mit einem bahnbrechenden visuellen Stil, den es so noch nicht gab. Spider-Man: A New Universe präsentiert uns Miles Morales, einen Teenager aus Brooklyn, und die grenzenlosen Möglichkeiten des Spider-Universums, in dem mehr als einer die Maske tragen kann.

Die Story:
Die Hauptfigur ist Miles Morales, ein Teenager. Als er mit seinem Onkel Graffiti sprayt, wird er frisch von einer Spinne gebissen. Seine Spinnenkräfte entwickeln sich wie die von Spider-Man. In seiner Welt beobachtet er, wie Peter Parker alias Spider-Man bei einem Experiment von Kingpin und seinen Handlangern, wie dem Grünen Kobold und Prowler, stirbt. Er verspricht Peter kurz vor dessen Tod, diese aufzuhalten. Der Kingpin alias Wilson Fisk versucht mittels eines Teilchenbeschleunigers zur Dimensionskopplung seine Familie, die er seiner Meinung nach durch Spider-Man verloren hat, zurückzuerlangen. Bei der ersten Dimensionskopplung werden Spider-(Wo)Men von fünf Universen in das Universum von Miles gezogen. Nach und nach erfährt Miles, dass es ein Multiversum mit mehreren Spider-Man-Versionen gibt. Außerdem erfährt Miles, dass sein Onkel der Prowler ist. Kingpin tötet Prowler, weil dieser Miles verschont. Die anderen Spider-Versionen halten Miles für zu jung und binden ihn in seinem Zimmer fest. Er befreit sich und verbündet sich mit den Spider-Versionen der anderen Dimensionen, um den Kingpin und Doc Ock aufzuhalten und seine alternativen Versionen nach Hause zu schicken. Letztlich kann er alle anderen in ihr Universum schicken. In einem letzten Kampf besiegt Miles Kingpin und zerstört den Teilchenbeschleuniger.

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Bonusmaterial DVD:
- Eine Hommage an Stan Lee & Steve Ditko
- Die Ultimative Comic Besetzung
- Die Spider-Universum-Superfans
- Easter Egg Challenge
- Songtext
- Kommentar der Filmemacher
- Brandneuer Mini-Film: "Peter Porker, der
  spektakuläre Spider-Ham"


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MARVEL and all related character names: © & ™ 2019 MARVEL.

16. TERRA X - Edition 7
Zeitreise / Rom am Rhein / Die Kelten

Produktion: Studio Hamburg Enterprises
Produktionsland/ -jahr:
  Deutschland 2017
Regie: Christian Twente, Andreas Sawall, Jeremy Hall, Michael Lachmann
Moderator:
Matthias Wemhoff
Filmlänge
: 471 min. (7x 45 min.)
: 27. Jänner 2017 auf  3 DVDs
FSK: 12

Der Bogen dieser Terra X-Ausgabe umspannt eine Zeitreise um die Welt in die Jahre 0, 500, 1000 und 1500, führt uns zu den Römern und ihrer Zeit am Rhein und zu guter Letzt wird die Kultur der Kelten nähergebracht.

DVD 1: Terra X - Zeitreise

1. Die Welt im Jahr 0
2. Die Welt im Jahr 500
3. Die Welt im Jahr 1000
4. Die Welt im Jahr 1500

Auf der ersten DVD wird in 4 Kapiteln die Welt in verschiedenen Jahren betrachtet. Wie war es im Jahre 0? Rom war mit einer Million Einwohnern die größte Stadt der Welt, und es war derart belebt, dass tagsüber privater Wagenverkehr verboten war. Interessant auch, dass es damals schon Einwegbehälter gab: Amphoren. Zur selben Zeit war in China die Han-Dynastie an der Macht und war ähnlich hoch entwickelt wie das Römische Reich. Beide waren in ihren Dimensionen riesig und hatten Probleme ihre Außengrenzen gegen weniger entwickelte Völker zu verteidigen. So entstand zum Beispiel die chinesische Mauer als Abwehr der chinesischen Machthaber gegen das Nomadenvolk der Xiongu, und der Limes in Europa diente den Römern einem ähnlichen Zweck: die Abwehr der Germanen. Über den Erdball geht es dann nach Peru, um dem Geheimnis der Nazca Linien auf den Grund zu gehen, aber auch der afrikanische Kontinent wird nicht vergessen: im Norden waren die Garamanten (Libyen) eine große Macht, das Königreich Kusch (im heutigen Sudan) hatte Pyramiden für ihre Pharaonen gebaut und deren Königin konnte sich gegen die Angriffe aus Rom behaupten.

Nächster Stopp ist das Jahr 500. Rom ist nicht länger die Großmacht, das Reich wurde durch die Germanen, wie zum Beispiel die Vandalen, zerschlagen. Die Völkerwanderung hat begonnen. In Asien entstand in einem Shaolin Kloster der Zen-Buddhismus und hier ist auch der Ursprung des religiösen Kung-Fu. Byzanz wird zur aufstrebenden Weltmacht. Wie fortschrittlich diese Kultur damals war, zeigt sich an einem Satz von König Justinian: Jeder ist unschuldig bis seine Schuld erwiesen ist. Dieser Satz ist auch noch im heutigen Rechtssystem gültig.

Im Jahr 1000 gibt es nur in China riesige Städte und hier findet eine große Modernisierung statt. In Europa gründen die Wikinger ein großes Handelsreich und Leif Eriksson ist der erste Europäer, der in Amerika landete. Als unbarmherziges Volk bekannt, sind es dennoch die Wikinger, die eine Art Demokratie entwickeln. Die Osterinseln oder die mexikanische Halbinsel Yukatan mit einem Volk der Mays (Itza).

Zu guter Letzt blicken wir auf die Welt im Jahr 1500. Kopernikus entdeckt das geozentrische Weltbild, Martin Luther stellt die Macht des Papstes in Frage, Hexenverbrennungen und Inquisition sind Normalität. Die Osmanen und Christen entdecken ein neues Getränk: Kaffee. Die Spanier rotten die Azteken und Inkas aus, die Portugiesen landen in Japan, Europa expandiert immer weiter.

Genauso interessant und spannend wie auf dieser ersten DVD geht aus in den anderen Kapiteln weiter. Doch keine Angst, diese werden wir hier nicht so lange ausführen wie die vorhergehenden!

DVD 2: Terra X - Rom am Rhein

1. Krieg und Frieden
2. Blüte und Bedrohung
3. Zentrum des Imperiums

Krieg und Frieden: Im Jahr 69 n.Chr. wird die fast 500 Jahre andauernde Herrschaft der Römer durch aufständische Germanen bedroht. Doch nicht alle Germanen waren gegen die Römer, so hatten sich die Ubier in Köln mit ihnen arrangiert und die Annehmlichkeiten wie geheizte Häuser zu schätzen gelernt. Bei einer Belagerung durch die germanischen Bataver müssen sie sich entscheiden, ob sie sich dem Aufstand anschließen oder auf Seite der Römer bleiben. So oder so haben sie viel zu verlieren.

Blüte und Bedrohung: Nachdem es auf der rechten Seite des Rheinufers immer wieder zu Überfällen durch die Franken und Alemannen kommt, errichten die Römer den Limes.

Zentrum des Imperiums: Trier wird im 4. Jahrhundert n. Chr. zum Zentrum des weströmischen Imperiums. In dieser Zeit wird Germanien zum Ausgangspunkt des katholischen Christentums, mit Billigung der Römer. Und schon 380 n. Chr. wird das Christentum Staatsreligion, und die Verfolgung Andersgläubiger beginnt.

DVD 3: Terra X - Die Kelten

1. Europas vergessene Macht
2. Kampf um Gallien
3. Aufstand der Königin

Europas vergessene Macht: Im ersten Jahrtausend vor Christus waren die Kelten die Großmacht in Europa, und sie sind die einzigen, die es wagen, Rom herauszufordern. Einen großen Eindruck haben die Kelten in Österreich hinterlassen: die Hallstattzeit.

Kampf um Gallien: In der Schlacht von Alesia (52 v. Chr.) werden die Kelten unter ihrem Fürsten Vercingetorix geschlagen und somit das Ende der freien Kelten seinen Anfang nahm.

Aufstand der Königin: In Britannien war Kaiser Claudius der erste, der es schaffte, Teile Englands einzunehmen, da einige Stämme der Kelten mit den Römern Bündnisse eingingen. Eines dieser Völker waren die Icener. Königin Boudicca startet einen Feldzug gegen die Römer, und sieht es anfangs nach einem Sieg der Kelten aus, werden sie doch vernichtend geschlagen und Rom erlangt die Herrschaft über die Insel.

informative 5/6 Sterne: ★★★★★                                                             Kritik: Veronika Murauer

www.zdf-shop.de

17. Das Vermächtnis des Sherlock Holmes

Produktion: Polyband / BBC
Produktionsland/ Jahr
: UK 2018

Regie: Paul Bernays
Produktion: Trish Powell
Musik: Nicholas Paul Simpson
Laufzeit: ca. 100 min.
(2 Folgen)
: 26. April 2019 auf DVD
FSK: INFO-Programm

Mit dieser zweiteiligen Dokumentation wollen die Macher den Einfluss von Sherlock Holmes auf die forensische Wissenschaft und die heutige Kriminalistik veranschaulichen. Was etwas seltsam anmutet ist die Tatsache, dass hier die fiktive Figur Sherlock Holmes so behandelt wird, als ob es sie tatsächlich gegeben hätte. In 2 Episoden (Die Anfänge der Forensik sowie Logik und Kriminalistik) wird von Kriminalhistorikern und Forensikern erläutert, was Sherlock für die Wissenschaft getan hat. Die Verwendung einer Lupe, die genaue Untersuchung eines Tatorts sind nur ein paar der genannten Beispiele.

Dass Sir Arthur Conan Doyle mit Sherlock Holmes eine Figur geschaffen hat, die seiner Zeit weit voraus war, war wohl nicht abzusehen. So wurde die Blutspurenanalyse oder auch die forensische Ballistik von ihm beeinflusst. Arbeitete die Polizei früher fast ausschließlich mit Zeugenbefragungen, während in Doyles erstem Holmes Roman „Eine Studie in Scharlachrot“ (A Study in Scarlet) erstmals ein Ermittler tätig war, der Tatorte sicherte, die Spuren mit einer Lupe in Augenschein nahm und Spuren sammelte. Vorbild für Sherlock war Doyles großes Vorbild, sein Medizinprofessor. Dessen intellektuelle Fähigkeiten schrieb er Sherlock zu. Ebenso war Doyle (und mit ihm Sherlock) Vorreiter in Sachen Finger- oder Schuhabdrücke. Inspiriert wurde zum Beispiel Edmond Locard, der das erste Forensiklabor gründete. Eine von Locards Thesen wurde zu einem Leitprinzip der Kriminalermittlung: Dinge, die miteinander in Kontakt kommen, hinterlassen immer wechselseitig Spuren.

Die Dokumentation berichtet von wahren Kriminalfällen und wie sie durch das „Sherlocksche“ Denken beeinflusst wurden. Es werden auch kurze Ausschnitte aus der Serie Sherlock (mit Benedict Cumberbatch) gezeigt. Die Dokumentation schussfolgert, dass die 56 Kurzgeschichten und vier Romane rund um Sherlock Holmes die Forensik beeinflusst und verändert haben.

Bewertung: 4 von 6: ★★★★                                                                 Kritik: Veronika Murauer

www.polyband.de

18. Queen Elizabeth und ihre Geheimagenten

Produktion: Polyband / BBC
Produktionsland/ Jahr: UK 2018

Darsteller: Philip Rosch
Laufzeit: ca. 164 min.
(3 Folgen)
: 22. Februar 2019 auf DVD
FSK: INFO-Programm

Wer von den guten alten Zeiten spricht, wird (hoffentlich) nicht die Zeit Elizabeths I meinen. Denn romantisch, geschweige denn beschaulich ging es damals ganz und gar nicht zu. Es herrschte ein großes Gerangel um den Thron von England und 14-mal versuchte man, die Königin zu ermorden. Doch obwohl für die protestantische Königin von England im katholischen Europa die Luft sehr dünn war, überdauerte ihre Regenschaft vier Jahrzehnte. Dies war unter anderem bzw. vor allem der Verdienst zweier Männer: William und Robert Cecil, Vater und Sohn, die damals die Fädenzieher politischer Macht und die Begründer des ersten Geheimdienstes der Welt waren.

In drei aufschlussreichen Folgen führt die BBC Dokumentation hinter die Kulissen der damaligen Ränkespiele. Geht es im ersten 50-Minüter um Maria Stuart und deren Hinrichtung, widmet sich der zweite Teil Robert Cecil, der zum Königsmacher wurde, als er Queen Elizabeth am Sterbebett Jakob von Schottland (King James) als Nachfolger vorschlug. Diesem ist dann auch der dritte Teil gewidmet, doch geht es hier nicht nur um den neuen König, sondern auch um die „Pulverfassverschwörung“ (Gun Powder Plot).

1570 wird Elizabeth vom Papst zur Ketzerin erklärt, dies hatte zur Folge, dass Elizabeth in steter Angst vor Anschlägen durch Katholiken lebte. Ihr zur Seite stand William Cecil, der eisern danach strebte, auch seine Macht zu stärken und den Einfluss auf die Königin möglichst groß zu halten. Ihm ist es zuzuschreiben, dass Maria Stuart hingerichtet wurde, denn die Königin zögerte, handelt es sich bei Maria Stuart um eine Verwandte – wenngleich sie auch aus Schottland stammt und katholisch ist. Nach einem aufgeflogenen Komplott bleibt Elizabeth nichts anderes mehr übrig, als die Widersacherin hinrichten zu lassen. Nach der Vollstreckung des Urteils verbannt Elizabeth William Cecil vom Hof, einzig sein Sohn Robert kommt als Nachfolger in Frage und gewinnt immer mehr Elizabeths Vertrauen. Zunächst muss er gegen einen besonderen Widersacher ankämpfen: den Earl of Essex, der zu Elizabeths Vertrautem geworden ist. Doch die Geschehnisse um die Nachfolgedebatte um den englischen Thron kommen ihm zustatten. Als einer der Nachfolger ist Jakob von Schottland zur Diskussion, einer der wenigen Protestanten mit Söhnen. Der Earl von Essex versucht einen Komplott gegen Elizabeth zu schmieden, dieser fliegt auf und der Earl wird zum Tode verurteilt.

Am 23. März 1603 stirbt Elizabeth und am nächsten Tag wird Jakob zum neuen König von England erklärt. Doch nun hat Cecil es mit einem König zu tun, dessen Gepflogenheiten er nicht kennt, der Schottland und England zu einem Königreich (auch gegen den Widerstand des Parlaments) machen möchte. Aber nicht nur mit dem neuen König hat Cecil alle Hände voll zu tun, eine neue Gefahr tut sich auf: Guy Fawkes plant das englische Parlament mit dem König in die Luft zu sprengen.

Unterhaltsam und spannend kann man in drei Folgen in die Geschichte eintauchen und die Zeit rund um Elizabeth I und ihren Beratern neu erleben. Geschichtlich interessierten ist diese Dokumentation ans Herz gelegt, wer möchte, kann sie auch im englischen Originalton schauen.

5 aufschlussreiche Sterne von 6: ★★★★                                              Kritik: Veronika Murauer

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19. BOHEMIAN RHAPSODY

Produktion: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Produktionsland/ Jahr:
USA/ GB 2018

Drehbuch: Anthony McCarten, Peter Morgan
Regie:
Bryan Singer, Dexter Fletcher
Darsteller
: Rami Malek (Freddy Mercury), Ben Hardy (Roger Taylor), Gwilym Lee (Brian May),
                   Joseph Mazzello (John Deacon), Allen Leech (Paul Prenter), Lucy Boynton (Mary Austin),
                   Tom Hollander, Aidan Gillen, Mike Myers, Aaron McCusker
Musik: Queen
Laufzeit
: ca. 129 min.

: 21. Februar 2019 auf DVD,  Blu-ray, 4K Ultra HD, download
FSK: 6

Is this the real life, is this just fantasy? Natürlich handelt es sich bei BOHEMIAN RHAPSODY um ein prachtvoll inszeniertes Stück Hollywood Fiktion.

Die Macher halten sich nicht unbedingt an historisch belegte Fakten. Produzent Graham King verweist darauf, dass es hier nicht darum gehe, minutiös genau Fakten darzulegen, sondern einen Abend (und kassenfüllenden) Film zu präsentieren, der das Publikum, egal ob QUEEN affin oder auch nicht, in seinen Bann ziehen soll.

Bereits vorab sorgte BOHEMIAN RHAPSODY immer wieder für mediales Aufsehen. Comedian Sacha Baron Cohen hatte großes Interesse daran, Freddie Mercury auf der Leinwand Leben einzuhauchen. Baron Cohen wollte die Exzesse und ausufernden Partys in den Fokus rücken, während das Leading Team einen jugendfreien und durchaus sauberen Film im Sinn hatten. Baron Cohen verabschiedete sich mit viel medialem Getöse von der Idee und dem Projekt. Offiziell hieß es, habe man sich aufgrund von künstlerischen Differenzen getrennt.

In Rami Malek fand man die Idealbesetzung für den auf Sansibar geborenen Frontman der Band. Malek gelingt es, die Kunstfigur Freddie Mercury authentisch erscheinen zu
zu lassen. Zur Vorbereitung auf den Film hat Malek mit einem Bewegungscoach
gearbeitet. Er wollte keine Choreografien erlernen, sondern Bewegungsmuster Mercurys,
ebenso spontan eruptieren lassen. Für seine herausragende Leistung wurde Malek zu recht mit dem Oscar 2019 als bester männlicher Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Rein optisch hat man von Beginn an das Gefühl, Brian May, Roger Taylor, John Deacon und Freddie Mercury zu beobachten. Wenn auch Rami Maleks künstlicher Überbiss gar ein wenig übertrieben wirken mag.

Der Handlungsstrang ist Hollywood like sehr auf Emotionen abzielend konstruiert. Es ist gelungen, aus dem Konglomerat der vier Bandmitglieder, deren Familien, ihrer Musik, Freddies Sexualität und seiner Erkrankung eine Geschichte zu basteln, die allen Beteiligten gerecht wird. Freddies hemmungslose und ausufernde Partys finden sich wenn auch nur als Randnotizen im Film wieder.

Eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde das für den Film erwählte musikalische Material. Manch eine Textzeile erlangt durch die cinematographische Inszenierung eine ungeahnte Portion Pathos, die einen zu fesseln vermag.
BOHEMIAN RHAPSODY nimmt das Publikum mit auf eine spannende Reise, eine Achterbahnfahrt, bei der man ab und an allerdings das Gefühl hat als wäre
man mit angezogener Handbremse unterwegs.
Die Reise endet mit dem LIVE AID Konzert im Londoner Wembley Stadium. Hierbei fällt es redlich schwer, im Sessel oder auch der Couch sitzen zu bleiben. Zu gern möchte man aufspringen, mitklatschen und die bekannten Textzeilen mitträllern, aber man
befindet sich letzten Endes doch nicht auf einem QUEEN Konzert, sondern vor einem Fernseher.

Mit BOHEMIAN RHAPSODY hat man nicht nur eine Huldigung an die wohl berühmteste Rockband der Welt
erschaffen, sondern auch einen der schillerndsten Künstler aller Zeiten posthum für sein unverkennbares
Schaffen gehuldigt.


Bonusmaterial:

- Die komplette Live Aid Performance

www.fox.de

Bewertung 5/6 Sterne:
★★★★

                                      Kritik: Martin Ganeider

                                 
                                  © 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment

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20. Die Bergretter - Staffel 10

Produktion: Studio Hamburg Enterprises
Produktionsland/ Jahr:
Österreich 2018

Regie: Jorgo Papavassiliou, Steffen Mahnert, Florian Kern
Darsteller
: Sebastian Ströbel, Markus Brandl, Luise Bähr, Robert Lohr, Stefanie von Poser, Heinz Merecek
Laufzeit: ca. 630 min.

: 22. Februar 2019 auf DVD
FSK: 12

Jubiläum für DIE BERGRETTER: Das Team der Ramsauer Bergretter rund um Markus Kofler (Sebastian Ströbel) ist mit der fulminanten 10. Staffel wieder da.

Die Stories Staffel 10:
Schon die erste Episode der neuen Staffel startet mit einer Seilbergung. Allerdings hat der Gerettete scheinbar anderes im Sinn und lässt sich über Wasser in die Tiefe fallen. Lara Fellner trauert um ihren Freund (und Vater ihres Sohnes) Alexander, muss aber nicht nur mit diesem Verlust kämpfen sondern auch gegen die Großeltern von Emil, da diese ihr die Schuld am Tod von Alexander geben. Markus fängt an, sich am Hof von Emilie den Hofladen herzurichten um darin mit Mia zu wohnen. (Folgentitel: „Sorgerecht“).

„Das Glück ist ein Schmetterling“, und zum Glück für den 5-jährigen Benny bricht Markus für dessen Rettung sogar ein teures Modeshooting ab. Unter den Models ist Leni Lindner, die nach langer Zeit wieder in der Heimat ist und ihren Großvater Sepp besucht. Am Tag nach Lenis Besuch verschwindet der Großvater und Leni bleibt aus Sorge um ihn – sehr zum Missfallen von Saskia – zurück. Eine Aussprache zwischen Leni und Saskia bringt eine der beiden in Lebensgefahr.

„Der gekaufte Winter“: Zusammen mit den Bergrettern begibt sich das Ehepaar Grossmann auf die Suche nach deren erwachsenen Sohn Justus. Sie können aber nur noch den Leichnam von Justus finden, entdecken aber einen Mann, den sie vor einem Absturz retten können. Auf dem Weg zum Helikopter wird Alex (so der Name des Geretteten) bewusstlos und das Team muss auf Grund der Dunkelheit Schutz in einer Höhle suchen.

In „Abschied für immer“ wird es extrem dramatisch, denn nicht nur wird ein verwester Leichnam von den Bergrettern entdeckt, sondern Lotta Steyer, die den Toten offenbar sehr gut kannte, stürzt schwer. Ihr Sohn kann sie zwar finden, doch ohne Hilfe der Bergretter wird es für beide ein schlechtes Ende nehmen. Die schwangere Katharina ist mit Thomas auf einer abgelegenen Berghütte, und wird sich nach einer gemeinsamen Nacht klar, was sie möchte. Thomas steigt zutiefst erschüttert ins Auto und stürzt ab.

Die „Letzte Hoffnung“ für die 12-jährige Sophie ist der Arzt Gerhard Scharnitz. Dieser gerät auf dem Rückweg von einer Berghütte in einen Unfall, in dem auch vier Studenten beteiligt sind. Privat läuft es momentan unrund bei dem Bergretter-Team. Katharina hat ihr Kind verloren und erfährt von Markus One-Night-Stand mit Jessika.

Die vorletzte Folge der Staffel dreht sich um „Verbotene Liebe“. Eine Schülergruppe gerät aufgrund eines aufziehenden Nebels in Gefahr. Zwei Gruppenmitglieder stürzen schwer und zwei Schüler sind verschwunden.

„Entführt“, so lautet der Titel der letzten Folge dieser Season: Die neun Monate alte Tochter von Hanno Bach wurde entführt, auf dem Weg zur Lösegeldübergabe erleidet er einen schweren Unfall. Markus und seine Truppe setzen alle daran, die Entführer aufzuspüren.

Bei DIE BERGRETTER handelt es sich um eine Serie des ZDF in Co-Produktion mit dem ORF. Was diese Serie auszeichnet sind die tollen Aufnahmen der Region Schladming-Dachstein, der Stoderzinken oder die Wilden Wasser im Untertal sind atemberaubende Filmkulissen. Immer wieder gibt es Hubschrauberbergungen, Kletterabenteuer aber natürlich kommen auch Gefühle nicht zu kurz. Die Episoden sind mittlerweile auf Spielfilmlänge angewachsen, für echte Fans also ein längeres Vergnügen. Und Staffel 11 ist schon in den Startlöchern.

Aufregende 5/6 Sterne: ★★★★★                                                                                                                         Kritik: Veronika Murauer

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21. Wildes Österreich

Produktion: Polyband/ ORF/ ScienceVision
Produktionsland/ Jahr:
Österreich 2018

Drehbuch: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
Regie:
Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
Sprecher:
Peter Simonischek
Kamera
: Jiři Petr, Michael Schlamberger
Musik: David Mitcham
Laufzeit
: ca. 100 min.
(2x 50 min.)
: 22. Februar 2019 auf DVD
FSK: INFO-Programm

In 2 Teilen à 50 Minuten werden einem wahrlich eindrucksvolle Landschaftsbilder geboten.

Teil 1: Vom Gletscher geformt:
Der erste Teil („Vom Gletscher geformt“) bietet atemberaubende Aufnahmen vom Dachstein, Sonnblick, Großglockner und zahleichen weiteren Bergen. Der Großglockner ist mit 3.789 Metern der höchste Berg Österreichs und bietet trotz der unwirtlichen Bedingungen zahlreichen Pflanzen und Tieren Heimat. Die Kameraführung aus der Vogelperspektive lässt einen praktisch mit den Augen des Steinadlers sehen, man sieht den Bartgeier kreisen und Gämsen im Schnee an steilen Hängen nach essbaren Gräsern suchen. Eindrucksvoll auch die Bilder einer Lawine und wie Gämsen versuchen, sich zu retten. Doch nicht nur das Hochgebirge wird in diesem Film beleuchtet, man erfährt so manches über die tierischen Bewohner des Neusiedler Sees. Viele wissen sicherlich, dass der Kuckuck seine Kinder von anderen Vögeln aufziehen lässt. Hier kann man das ganze quasi live miterleben. Von der Eiablage im Nest eines Teichrohrsängerpärchens, bis zum Rausschmiss der anderen Eier durch das noch blinde Kuckuckskind und der Aufzucht durch die Eltern, die mit dem riesigen Küken an ihre Grenzen stoßen.

Man erfährt viele interessante Dinge: Wer weiß zum Beispiel, dass Seen im Gebirge kein – aus Sicht des Planeten – langes Leben haben? Sobald sich der See gebildet hat, erobern Pflanzen die Ufer, Sedimente werden von den Bächen abgelagert und nach und nach verlandet er.

Teil 2: Im Fluss der Zeit:
Teil 2 („Im Fluss der Zeit“) bringt einem untere anderem den Nationalpark Donauauen näher. Hier finden Wildschweine, Auhirsche oder die seltene europäische Sumpfschildkröte ihr zu Hause. Der Seeadler wurde vor Jahren fast ausgerottet und konnte hier wieder Fuß fassen. Eindrucksvoll die Gesäuse Berge in der Steiermark, wo man die Macht des Wassers zu sehen bekommt. Denn die Kraft des Wassers hat diese Landschaft geformt.

So beeindruckend diese Naturgewalt ist, so eindrucksvoll sind die Aufnahmen der Gänsesäger. Kurz nachdem die Jungen geschlüpft sind, müssen sie den Sprung von der Baumhöhle ins Wasser wagen und lernen kurz darauf Fische zu jagen. Die Szenen, in denen die Kleinen durch die Luft ins Wasser segeln, sind atemberaubend, und hier muss man wieder ein großes Lob an die Musikuntermalung aussprechen. Diese macht das visuelle Vergnügen zu einem akustischen Genuss. Dies sind jedoch nur ein paar Auszüge aus dem wunderbaren 50-Minüter.

Erzähler Peter Simonischek kommentiert mit seiner markanten und zugleich angenehmen Stimme, untermalt von der Musik des zweifachen Emmy-Preisträgers David Mitcham. Diese Musik verstärkt die Bilder, wenn tosende Wassermassen den Berg hinabstürzen, schwillt sie an. Wenn der Berg und sonst nichts zu sehen ist, dann wird die Musik ruhig, und bekommt einen beruhigenden Klang, der durch den Gesang von Zabine Kapfinger unterstrichen wird. Buch und Regie von Rita Schlamberger und Michael Schlamberger machen WILDES ÖSTERREICH zu einem großen Erlebnis für die ganze – an Natur interessierte – Familie.

Bewertung 5/6 Sterne:  ★★★★★                                                 Kritik: Veronika Murauer

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22. FATHER BROWN - Staffel 6

Produktion: Polyband/ WVG, BBC Worldwide, British Broadcasting Corporation,
                     BBC Drama Productions

Produktionsland/ Jahr:
GB 2017

Darsteller: Mark Williams, Sorcha Cusack
Laufzeit: ca. 448 min.

: 22. Februar 2019 auf DVD
FSK: 12

Endlich gibt es Nachschub für Fans des schrulligen, dafür umso liebenswerteren Pfarrer Brown. Mark Williams verkörpert diese Rolle mit so viel Hingabe, dass man glauben könnte, er IST Father Brown. Die 6. Staffel umfasst zehn Fälle und lädt ein zum Mitraten, aber auch zum einfach Genießen.

Die Serie beruht auf den Vorlagen von G.K. Chesterton, dessen Werke schon oft verfilmt wurde (unter anderem mit Heinz Rühmann in den 1960ern). Insgesamt 49 Romane schuf Chesterton zwischen 1910 und 1934.

Da diese Serie nur lose auf den Vorlagen basiert, wurde die Zeit der Handlung in die 1950er Jahre verlegt. Als römisch-katholischer Pfarrer in St. Mary’s Church in Kembleford löst der warmherzige Father Brown so manchen Kriminalfall durch/mit seiner besonderen Beobachtungs- und Kombinationsgabe. Ihm zur Seite stehen die resolute Pfarramtssekretärin Mrs. McCarthy und Bunty Windermere.

Die Stories Staffel 6:
In der ersten Folge der aktuellen Staffel („Der Baum der Wahrheit“) versucht Father Brown einen Justizirrtum gutzumachen, zudem laufen im Ort die Proben für das aktuelle Weihnachtstheaterspiel. Bei der Rollenvergabe kommt es zur einen oder anderen Unstimmigkeit, da sich unter anderem Mrs. McCarthy für die Rolle der guten Fee bewirbt, diese aber nicht bekommt. Während einer der Proben bekommt ein Darsteller einen Sandsack auf den Kopf und wird schwerst verwundet. Somit hat Father Brown alle Hände voll zu tun, um jemanden noch vor Weihnachten aus dem Gefängnis zu bekommen, der fälschlich verurteilt wurde.

In „Die schwarze Rache“ gerät Father Brown selbst in Misskredit und muss versuchen, Katherine Coven auf ihrem Rachefeldzug gegen ihn aufzuhalten. Denn diese bringt nicht nur sein Ansehen in Verruf, sondern bringt Mrs. McCarthy und Bunty in Gefahr.

„Der Drache von Kembleford“ fordert Father Brown nicht nur intellektuell heraus, muss er doch als Geburtshelfer fungieren. Zudem löst er den Mord am Bahnhofsvorsteher und kämpft gegen die Schließung des Bahnhofs.

Im nächsten Fall („Der Engel der Barmherzigkeit“) trifft Bunty in einem Pflegeheim auf ihre frühere geliebte Nanny wieder. Unglücklicherweise kommt es in diesem Heim zu mehreren Todesfällen und Bunty fürchtet um ihre Nanny.

In der nächsten Episode kehrt Lady Felicia aus Afrika zurück und wird vom MI5 erpresst, da ihr ehemaliger Geliebter unter Verdacht steht, ein sowjetischer Spion zu sein. Als Lady Felicia des Mordes bezichtigt wird, steht ihr Father Brown hilfreich zur Seite („Das Gesicht des Feindes“).

In „Das bessere Übel“ muss Inspector Mallory Father Brown um Hilfe bitten. Während eines Bowls-Match wurde ein früherer Nazi-Jäger und Scotland Yard Mitarbeiter getötet und da Mallory sich erst wieder um den Posten als Inspector bewerben muss und somit der Fall in den Händen eines anderen liegt, versucht er gemeinsam mit Father Brown den Fall zu lösen.

Während eines Tanzwettbewerbs kommt es zu einem Todesfall, Father Brown ist natürlich bestrebt diesen aufzuklären („Totentanz“). „Auf leisen Pfoten“: Während eines Schulfestes des Knabeninternats wird eine schwer verletzte Schülerin auf dem Schulgelände gefunden. Der Enkel des Direktors gerät unter Verdacht, da die Verletzte von ihm schwanger ist.

Bunty entdeckt während eines Golfturniers eine Leiche, wenig später kommt es zu einem weiteren Mord an einem allseits unbeliebtem Amerikaner („Die Blumen im Grün“).

Der letzte Fall bringt ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: „Die zwei Tode des Hercule Flambeau“ Father Brown erfährt, dass Hercule Flambeau tot ist, und nun ist Eile geboten, denn eine Krone mit einem Nagel aus der Kreuzigung Jesu ist in Gefahr, gestohlen zu werden.

Das Geheimnis zum Erfolges der Serie sind unter anderem der wunderbare Mark Williams (für manche vielleicht aus dem Harry Potter Universum als Mr. Weasley bekannt) als Titelfigur, Sorcha Cusack als unerschrockene Mrs. McCarthy, die immer wieder in köstliche Wortduelle mit Emer Kenny alias Bunty – eine moderne, junge Frau mit Witz und Intelligenz – gerät.
Wer nicht auf die liebenswerten britischen Akzente verzichten will, dem sei die englische Originalversion ans Herz gelegt, Untertitel auf Deutsch helfen vielleicht manchem beim Verständnis. Die deutsche Synchronisation ist aber natürlich ebenfalls auf der DVD zu finden.

www.polyband.de

Bewertung 6/6 Sterne:  ★★★★★★                                              Kritik: Veronika Murauer

23. Bad Times at the El Royale

Produktion: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Produktionsland/ Jahr:
USA 2018

Regie: Drew Goddard
Darsteller
: Jeff Bridges, Cynthia Erivo, Dakota Johnson, Jon Hamm und Chris Hemsworth
Laufzeit: ca. 142 min.

: 21. Februar 2019 auf DVD,  Blu-ray, 4K Ultra HD, download
FSK: 16

Der Regisseur von „The Cabin In The Woods“, Autor von „Der Marsianer“ und „Daredevil“-Schöpfer Drew Goddard kreierte mit BAD TIMES AT THE EL ROYALE eine stilsicher inszenierte Tarantino-Hommage im ikonischen Look & Sound der Sixties. Neben dem bekannten Cast spielt das eigentümliche Hotel allerdings selbst die Hauptrolle. Das echte sagenumwobene Hotelresort „Cal Neva“ wurde 1960 von Frank Sinatra, Dean Martin und zwielichtigen Freunden gekauft. Es liegt genau auf der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien und wurde zum perfekten Schauplatz für den Mystery-Noir-Thriller abseits gängiger Hollywood-Konventionen.

Die Story:
Vier unbekannte Personen treffen eines Nachts im El Royal ein, einem Hotel, das genau auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Kalifornien liegt. Unter den Gästen befinden sich die Sängerin Darlene Sweet (Cynthia Erivo), Priester Daniel Flynn (Jeff Bridges), der Geschäftsmann Laramie Seymour Sullivan (Jon Hamm) sowie das rätselhafte Hippie-Mädchen Emily Summerspring (Dakota Johnson). Sehr schnell wird klar, dass keiner der Gäste ist, wer er vorzugeben scheint. Und ihre Schicksale scheinen mit einem vor Jahren stattgefundenem Mord verknüpft zu sein, der im El Royal verübt worden ist…

Die gesamten Darsteller liefern eine starke Performance. Cynthia Erivo kann hier ihr schauspielerisches wie gesangliches Können zum Besten geben. Jeff Bridges stellt wieder einmal unter Beweis, warum er zurecht zu den erfolgreichsten Schauspielern der heutigen Zeit zählt. Aber auch der noch relativ unbekannte Lewis Pullman als einziger Hotelangestellter Miles Miller sticht heraus und hält problemlos mit seinen erfahreneren Kollegen mit. Erwähnenswert ist ebenso Chris Hemsworth, der in seiner Rolle neue Facetten darbieten kann und zeigt, dass er nicht nur als Superheld überzeugen kann. Seine vergleichsweise kurzen Leinwandauftritte macht er mit seiner ungeheuren Präsenz wett.

Positiv fällt ebenfalls die Musikauswahl auf. Teilweise ist sie an die Handlung angepasst und gibt das Feeling des Amerika der späten 60er wieder. An anderen Stellen wirkt sie als Kontrast zu den Geschehnissen und sorgt für eine gehörige Portion Humor.

Die Geschichte teilweise aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Figuren zu zeigen schafft zusätzliche Spannung und sorgt für etwas Originalität. Es ist nur schade, dass dies nicht weitergeführt wurde. Generell kommt es einem so vor, als versuche der Film sich einer einzigen Genreeinordnung entziehen zu wollen, und auch der Ton ändert sich etwa ab der Hälfte gewaltig und die Handlung schlägt eine andere Richtung ein, als man es vielleicht erwartet hätte. Leider werden durch diesen Umschwung einige zu Beginn eingeführte Plot Points nicht zu Ende geführt und aufgelöst. Fast erscheint es, als wären die beiden Filmhälften von zwei verschiedenen Personen produziert worden.

Zwar handelt es sich bei BAD TIMES AT THE EL ROYALE um kein bahnbrechendes kinematographisches Meisterwerk und der Film weist ein paar Schwächen auf, doch handelt es sich durchaus um einen sehenswerten Film. Nicht zuletzt die Leistung der Schauspieler sorgt dafür, dass man durchaus gut unterhalten wird.


Bonusmaterial:
- Hinter der Fassade des El Royale
- Bildergalerie
- Original Kinotrailer

www.fox.de

Bewertung 4/6 Sterne:
★★★★

                                      Kritik: Lisa Murauer

                                 
                                  © 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment

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